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Fröhliches und Trauriges

Gestern Abend hat Borussia Dortmund gegen Greuther Fürth gespielt. Ich habe es mir seit dem letzten Spiel der Nationalmannschaft gegen Frankereich, angetan mir ein ganzes Spiel anzuschauen. Ein wenig schwindelig wurde mir schon dabei. Das Hin und Her, zu ungenaue Ballabgaben ließen den Eindruck entstehen, dass die Mannschaften miteinander und nicht gegeneinander spielen. Erst in der allerletzten Minute gelang es dem Ersten der ersten Liga den Ersten der zweiten Liga zu bezwingen. Pokal hat sein eigenes Gesetz.

Somit sehen wir Dortmund in Berlin im Endspiel, der Gegner wird heute Abend ermittelt werden und zwar zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayern München. Ich bin mir sicher, dass wir wieder gefühlte 10.000 Mal hören werden, dass der Rekordmeister auf dem Platz steht. Das nervt, das ist für mich ein absolutes Unwort. Furchtbar, grausam, ob die Bayern für jedes Mal nennen etwas spenden, um es mal so auszudrücken.

Ein vollkommen anderes Thema, so unendlich traurig. Belgien nimmt heute mit einer Trauerfeier Abschied von den Opfern des Busunglücks letzte Woche. In Frankreich wurden Menschen einfach so umgebracht, darunter Kinder. Kein Mensch auf der ganzen Welt darf einer Mutter ihr Kind wegnehmen, es sei denn, das Leben des Kindes ist in Gefahr. Niemand das Recht das Kind einer Mutter zu töten und wer mir erzählt dies geschieht aus Rache, der hat nicht mehr alle Becher im Spint, der ist bekloppt, der ist verrückt, ein Idiot und was weiß ich was noch alles. Ich könnte das noch schärfer ausdrücken, aber das will ich nicht. Wer mir erzählt, er habe es aus Rache getan, dem muss ich sagen, dass Rache das irrigste Argument ist, das es gibt. Auge um Auge, Zahn um Zahn ist ein schlechter Ratgeber.

Im Moment versucht die Polizei in Toulouse den Täter zu überwältigen, dazu zu bewegen aufzugeben. Ich gehe davon aus, dass er sich am Ende selbst töten wird, weil er keinen Arsch in der Hose hat sich zu stellen. Jemand der aus dem Hinterhalt Menschen tötet ist ein Feigling. Tut mir leid, ich habe für solcherlei Geschehen absolut kein Verständnis. Für keine Art der Gewalt. Gar kein Verständnis.

Ich will mit einem eher lustigen Thema meinen Artikel enden lassen. DSDS – Dieter Bohlen spricht sich gegen eine Frauenquote aus, nachdem gestern eine der rausgewählten Kandidatinnen (nun ist noch eine Frau unter sechs Männern am Start) zu Wort gemeldet hat. Sie hat unbedingt Recht. In vielen der letzten Staffeln waren es Frauen, die besser gesungen haben, die deutlich besseren Stimmen hatten, die Kerle aber gewonnen haben. Das passt nicht. Das ist nicht in Ordnung, da stimmt etwas im System nicht. Vielleicht sollten Mädchen dieses Format einfach boykottieren, beim nächsten Casting so viel Charakter zeigen und einfach nicht hingehen. Das wäre toll, da würden sie alle blöd aus der Wäsche gucken.

Das trübe Wetter und der frische Wind laden nicht unbedingt ein nach draußen zu gehen, aber es tut gut, macht das einfach mal. Ihr werdet sehen, danach lässt es sich viel besser arbeiten. Natürlich gibt es auch die, die nur bis 12 Uhr arbeiten müssen und es gut haben. Neidlos wünsche ich ihnen einen schönen Nachmittag. Für alle aber gilt: Lasst es Euch gut gehen.

 

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