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Trotzdem …

Nun ist es passiert unser Land wurde einmal mehr Ziel eines Anschlags. Berlin – es hat die Stadt getroffen, die so viel Herz hat. Es ist nicht das erste Mal, dass das passiert ist, aber es ist das erste Mal, dass es von dem Staatsbürger eines anderen Landes ausgeführt worden ist. Aus Motiven heraus, die er wahrscheinlich selbst nicht weiß. Die Toten sind noch nicht beerdigt, geschweige denn, dass alle identifiziert sind und jeder schiebt die Schuld einem anderen zu, jeder versucht sich zu profilieren, dass das unter seiner Führung nicht passiert wäre.


Ein Schmarrn ist das. Machen wir, wenn es der AfD nach ginge, die Grenzen unseres Landes zu, werfen alles, was keinen deutschen Pass raus und was ist dann? Nur mal so gefragt ihr schlauen Leute der AfD, ich weigere mich die Politiker zu nennen, was ist dann hier in unserem Land. Schon mal zu Ende gedacht. Macht mal ein Bild auf und dann radiert das aus, was nicht deutsch ist. Dann geht ihr in die Pflegeheime und Krankenhäuser und macht dort das genauso und und und. Das sähe mager aus. Natürlich ist es einfach zu sagen, dass Menschen auch zu Hause gepflegt werden können, es lebe die Großfamilie der guten alten Zeit: Großmutter, Mutter und Kind in der Stube zusammen sind. Aaarrggg. Dann reinigen wir noch die Schulen von den integrativen Kindern, schicken sie nach Hause in die Stube zu Großmutter, Mutter und dem andere Kind, oder sperren es irgendwo weg, weil ja das gesunde Kind in seiner Entwicklung gestört sein könnte. Gruselig, oder?

 
Dann wäre da noch die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin. Ich frage mich dabei immer und immer wieder, welche Wahl hatte Europa gehabt, als seine Grenzen zu öffnen? Machen wir uns nichts vor, wir sind alle überrannt worden und die Unterstützung der europäischen Nachbarn war enttäuschend gering. Anders geht das nicht zu bezeichnen. Möglich, dass man der allmächtigen Kanzlerin eins auswischen wollte, ihr ihre Grenzen aufzeigen wollte. Auf der anderen Seite ist ihre Standfestigkeit bewundernswert und die Fragen der Journalisten, ob sie denn im Nachhinein nicht doch denkt, dass sie einen Fehler gemacht hat. Es gibt etwas in meinem Leben und daran halte ich mich: Wenn ich aus einer Situation heraus eine Entscheidung getroffen habe, dann war sie in diesem Moment richtig. Wenn sie in einer späteren Betrachtung falsch gewesen war, so ändert das nichts an ihrer Richtigkeit in dem Moment als sie gefällt worden war. So, das war ein Punkt. Der andere ist der, dass die Länder, wir haben ein föderalistisches System nicht in der Lage waren und sind, sich auf diese Situation einzustellen. Auch Bayern nicht, auch wenn sich alle bemüht haben. Anstatt ständig herum zu lamentieren, hätten sie einfach ihren Job machen sollen, um dann dem Bund die Rechnung zu präsentieren. Der Flüchtlingsstrom ist, Dank der Schließung diverser Grenzen um uns herum abgeebbt, da hilft das einfach nicht hier permanent nachzutreten. Aber egal um welches Thema es sich handelt, die bayrische Landesregierung liebt es, das zu tun.

 
Der Begriff Flüchtling ist inzwischen negativ belegt, auch dann, wenn es sich um die wirklichen Flüchtlinge handelt, jene, die nicht gerne ihre Heimat verlassen haben, die auch gerne wieder zurückkehren möchten, wenn Krieg und Verfolgung vorbei sind. Bleibt für mich die Frage was bewegt Menschen, die in ein anderes Land kommen, dort Menschen, die sie nicht kennen wahllos zu ermorden. Das sind Mörder, die nichts Sinnvolles mit sich anzufangen wissen, die einer gewissen Blödheit unterliegen und irgendwem folgen, der sicher irgendwo sitzt, sich ins Fäustchen lacht und der ihm dann auch noch vorgaukelt, dass er keine Ahnung wohin aufsteigen wird, wenn er im Namen von irgendwem, Menschen umbringt und dabei auch noch selbst stirbt. Einen Scheiß wird er und außer tot sein, wenn es ihm passiert, wie dem Mann in Nizza, wird da nicht viel passieren. Hier bei uns in Europa gibt es das nicht, dass man im Austausch zu möglichst viel toten Christen irgendwohin aufsteigt, wo Jungfrauen angeblich warten. Ist nicht, das geht schief und selbst, dann, wenn diese Menschen siegen sollten, was sie nicht tun werden, wird das nicht geschehen. Könnt ihr noch folgen? Leute ihr müsst begreifen, dass wir aus dem Mittelalter raus sind, okay die eine oder andere Partei sicher nicht und ich hoffe, dass jeder, der dort sein Kreuzchen machen möchte, sich das sehr genau überlegt wo er irgendwann stehen will.

 
Unsere Sicherheitsbehörden, bis hin zu jedem Polizisten, sind nicht die schlechtesten und Fehler passieren überall, auch solche die verheerende Folgen haben und noch haben werden, das Kreuzchen der Wähler bei der AfD wäre so einer, aber ich will nicht abschweifen. Ich stehe der Berliner Polizei sehr kritisch gegenüber, denke nicht so positiv über sie, wofür ich meine Gründe habe, aber in der Nacht, als die vielen Menschen auf dem Breitscheidplatz verletzt wurden und viele leider dabei umgekommen sind, haben sie einen wirklich guten Job gemacht und haben in diesen Job Social Media eingefügt und das alles deutlich besser gewoppt, als das bei der Wahnsinnstat bei McDo in München der Fall gewesen war. Das war richtig gut gewesen.

 
Der Mann, der vergangenen Montag ohne Hirn und Verstand, mit einem LKW gemordet hat, der war auffällig gewesen, war den Behörde ins Auge gestochen. Blöderweise hat er sich während der Zeit, da er im Visier der Überwacher war, augenscheinlich nicht ungesetzlich bewegt und wenn die New York Times heute schreibt, dass er im Internet aktiv gewesen war, um nachzuschauen wie man eine Bombe bastelt, dann kann ich nur sagen, dass das sicherlich sehr viele Menschen schon getan haben und wenn es nur deswegen war, um zu schauen, ob das wirklich so einfach geht. Schätze auch einige Journalisten der NT werden auch schon recherchiert haben. Das alles ist gerade nicht dienlich. Wir sollten nach vorne schauen und die Probleme, die sich aufgetan haben lösen.

 
Wer sind wir? Wir sind ein Volk, inzwischen aus Ost- und Westdeutschen, nach dem Mauerfall geeint. Wir sind Menschen, die in Freiheit und Friede in einem modernen, offenen Land leben wollen, mit und ohne Gartenzwerge. Wir lieben es, ohne an den Grenzen ewig lange warten zu müssen, zu reisen. Jeder kann, sofern das in Einklang mit den bestehenden Gesetzen ist, so leben, wie es ihm gefällt. Wir sind Menschen, die wissen, dass es hart errungene Gleichberechtigung gibt, die wir uns nicht nehmen lassen wollen, auch nicht von jungen Männern, die als Flüchtlinge zu uns gekommen sind und glauben Frauen und Mädchen sind Freiwild.

 
Wer nach nun mehr einem Jahr hier das immer noch nicht versteht, der muss wieder gehen und zwar sofort, der muss ausgewiesen werden, und zwar sofort. Junge Männer, die nur gekommen sind, weil sie glauben, dass hier – ohne Arbeit, aber mit Sex, wann immer sie wollen, mit Frauen, die sie nicht nach ihrem Willen fragten – Milch und Honig fließen, sollen bitte wieder gehen. Ich weiß, dass die Gleichberechtigung auf noch ganz zarten Beinen steht, aber wir gehen weiter voran, auch wenn es der einen oder anderen Partei nicht gefällt, weil sie Frauen gerne mit einer Schar Kinder um sie herum am Herd sehen wollen.

 
Wir sind tolerante Menschen, auch wenn es hier in der Vergangenheit Ausnahmen gegeben hat und die es immer wieder geben wird. Wenn Menschen mit braunem Gedankengut das auf den Straßen laut äußern möchten. Sie wollen wir niederbrüllen und für unsere Freiheit einstehen. Wir sind hilfsbereit und werden weiter den Flüchtlingen helfen, die sich in unsere Gesellschaft integrieren, die nicht integriert werden müssen, sondern die es von sich heraus wollen, die unsere Sprache lernen und die unsere Gesetze achten.

 
Zu viele Menschen leben, manche bereits seit Jahren und sogar Jahrzehnten, in unserem Land nicht nach unserem freiheitlichen Denken und Handeln, nicht nach unseren Gesetzen. Immer noch werden Frauen wie Gefangene behandelt und immer noch wird ihnen die Möglichkeit genommen, über ihr eigenes Leben frei zu entscheiden, ob sie verschleiert sein wollen oder nicht, ob sie arbeiten gehen wollen oder nicht, ob sie eingesperrt mitten unter uns leben wollen, oder ob junge Mädchen verheiratet werden wollen.

 
Diesen Frauen kann man mit einem entsprechenden Gesetz helfen, das sollte keine große Hürde sein und ewiger Diskussionen im Vorfeld bedarf es nicht. Ganz einfach: Jeder, der hier leben möchte, muss irgendwann zu einem Sprachtest, und um den zu bestehen, muss er oder sie eben lernen und nein, die Tests müssen immer unterschiedlich sein, so dass es keine Chance gibt das auswendig zu lernen. Und überprüft wird die Teilnahme per digitalem Fingerabdruck. Es sind die kleinen Dinge, die uns helfen werden unsere Demokratie zu erhalten. Es gibt viele Möglichkeiten und es wird langsam Zeit, dass wir sie nutzen.

 
Was erwarte ich, was kann unser Land von Politikern genau jetzt erwarten? Ich glaube, dass wir erwarten können, dass gerade jetzt keine unseligen Diskussionen entbrennen und es nach dem Motto „Hätte, hätte Fahrradkette…“ geht. Das war der erste Ruf der AfD. Das macht keinen Sinn, auch dann nicht, wenn es von der CSU kommt. Jede Partei, die demokratischen Gedankengutes ist, sollte sich mit anderen Parteien zusammensetzen und die Sachlage diskutieren, sie sollten gucken, wie sie die Männer in den Griff bekommen, die solcherlei miese Dinge gegen uns und unser Land planen und auch ausführen. SPD, CDU, CSU, FDP oder rote, schwarze, lilafarbene, tiefrote, gelbe und grüne Politiker.
Das dürfen wir alle erwarten und wir dürfen erwarten, dass sie alle zusammen diese Gefahr von uns abwehren.

 

Wenn einer erklärt, dass es für seine Sprache keinen Dolmetscher gäbe, dann kann er nicht einfach irgendwohin weiterziehen, dann muss er so lange in Gewahrsam bleiben, bis einer gefunden ist. Man muss sich europäisch besser absprechen, denn einen Mörder haben wir von Griechenland bekommen, den anderen aus Italien. Nicht, weil man zu leichtfertig mit dem Thema umgegangen ist, sondern es keine gemeinsame Dateien gibt, wodurch Flüchtlinge per digitalem Abdruck identifiziert können, weil dort Kapazitätsgrenzen erreicht und überschritten waren und noch immer sind. Es ist an der Zeit, dass Europa aufhört das Maß der Gurken zu bestimmen, oder ob auf den Tischen in Griechenland das Öl in einem Glasgefäß ohne Herstellnamen ist oder nicht. Das ist Pillepalle und ärgert den Bürger, entfremdet ihm die EU.  Schade, dass Martin Schulz seine Arbeit gerade jetzt in der EU aufgegeben hat.

 
Dieser idiotische Lobbyismus, der bindet Kapazitäten, die man für wichtigere Aufgaben benötigt. Statt eines Gurkenmaßes  (ich weiß, dass das wieder aufgegeben worden ist, ist aber Paradebeispiel europäischer Arbeit) muss eine Zentraldatei her. Eine Zentraldatei in der alle Flüchtlinge erfasst sind, solche die auffällig sind gleich drei Mal. Sie müssen sich regelmäßig auf einer Dienststelle melden, per Fingerabdruck identifiziert werden und wenn das nicht passiert, dann eingefangen werden und raus aus Europa, ob der nun einen Pass hat oder nicht. Schreibt ein Papier und gebt es ihm mit: Reklamation – Retoure, das sollte reichen. Nur gemeinsam könne wir in Europa die Freiheit bewahren und den Frieden nicht zerstören lassen. Ich halte nichts davon, wenn man sich jetzt gegenseitig die Schuld zuschieben will, besser wäre es gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Es gibt eine ganze Menge, was für unsere Sicherheit getan werden kann. Ich habe keine Angst, werde trotzdem rausgehen, mich unter Menschen mischen, mit ihnen gemeinsam lachen und weinen, mich freuen und trauern.

 
Es ist nicht erste Anschlag, der unser Land trifft, die Älteren werden sich an das Oktoberfest in München mit vielen toten und Verletzten erinnern, und ich bin mir sicher, dass wir auch das jetzt in Berlin schaffen werden. Dir, du abartiger Mörder möchte ich, aber nur weil Weinachten vor der Tür steht, eins aus ganzem Herzen wünschen: Der Blitz soll dich beim Scheißen treffen und jedes Mal, wenn du dich aufs Klo setzt, ich wünsche Dir während der nächsten Tage einen ordentlichen Magen-Darm-Infekt, dann gucke hinter dich, über dich, neben dich, ob dich nicht doch die göttliche Rache trifft!

 
Ich wünsche den Familien und Freunden der Toten für die kommende Zeit viel Kraft, mit der Trauer und dem Schmerz umgehen zu lernen, denn enden wird das nie und auch, wenn die Zeit Wunden verschließt, die Narben werden immer schmerzen. Den Verletzten wünsche ich viel Kraft, um zu genesen, das Erlittene zu verarbeiten, wünsche ihnen ihr Lachen und ihre Unbekümmertheit zurück. Jenen die immer noch in Lebensgefahr schweben, mögen sie rasch in eine stabile, gesundheitliche Lage kommen.

 
Es fällt schwer angesichts dessen, was da geschehen ist, dennoch wünsche ich Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest, viele gute, besinnliche Stunden im Kreise Eurer Lieben. Ich wünsche Euch viel Ruhe und innere Einkehr. Dem schließt sich der Wunsch nach einem guten Rutsch ins Jahr 2017 an, es möge für Euch gesund und erfolgreich sein, für uns alle erfolgreich in der Verbrechensbekämpfung sein, den Riss, der den Medien nach, durch unser Land angeblich gehen soll, verkleinern oder gar zur richtigen Seite hin zu schließen. Ich wünsche den Medien bessere Worte zu finden, um die Heilung des Risses zu fördern. Ich wünsche unserem Land, Europa und letztendlich der ganzen Welt im Jahr 2017, angesichts der gefahrvollen Drohungen, Schulterschluss, um gemeinsam Seite an Seite die richtigen Schritte zu gehen. Ich wünsche uns allen ein gesegnetes Jahr 2017!

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