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Aschermittwoch, das war es dann…

Aschermittwoch und alles ist vorbei. Gott sei Dank schießt es nun dem Faschingsmuffel durch den Kopf. Ach wie schade denkt der, der es liebt. Aber so ganz vorbei ist es noch nicht, auch wenn der Alltag wieder Formen annimmt. Heute Abend gibt es noch das Heringsessen, der absolute, endgültige Abschluß dieser Kampagne.

Wie jedes Jahr habe ich mir auch dieses Jahr vorgenommen, dass ich im nächsten Jahr in meiner Heimat sein werde, mal zu einer Haussitzung, zum Straßenkarneval, zum Umzug und weiß doch, dass das wahrscheinlich wieder nicht hinhauen wird. Aber egal es gibt ja auch noch das Jahr danach.

Jetzt werden sie gewaschen, getrocknet, geplättet und dann sorgfältig verpackt, die Kostüme dieses Jahres um ein langes Jahr auszuhalten in einem dunklen Karton, einem Schrank auf dem Boden oder irgendwo ganz hinten. Was würden sie uns erzählen, könnten sie das tun? Was die Kinderkostüme erlebt haben, aber auch die, die Erwachsene getragen haben. Vielleicht ist es manchmal besser das nicht zu wissen. Legt sie weg, fragt sie nicht danach.

Es ist kurz heute was ich zu schreiben habe, denn was kann man schon zum Aschermittwoch sagen? Wer mehr über den Beginn der kirchlichen Fastenzeit wissen möchte, der schaue, ohne Gewähr auf Korrektheit, hier http://de.wikipedia.org/wiki/Aschermittwoch nach. Mal ehrlich wer wird in den nächsten Tagen fasten, die Vegetarier sind von der Beantwortung  dieser Frage ausgeschlossen. Aschermittwoch, in sieben Wochen ist dann also Ostern, Frühling, Wärme, rausgehen ohne dick eingepackt zu sein, Straßencafés, draußen sitzen, Sonne genießen. Vorfreude auf den Sommer.

In diesem Sinn einen schönen Aschermittwoch mit leckeren Heringen.

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