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Totensonntag war gestern, Adventssonntag kommt

Gestern war Totensonntag. Ein Tag an dem wir „unseren“ Toten gedenken und auf den Friedhof gehen sollen. Für mich sind diese Tage grauenvoll, nicht nur weil ich zu viele Tote zu betrauern habe, die allzu jung und viel zu früh gegangen sind, sondern auch weil ich es grauenhaft finde, dass diese Aufforderung überhaupt ergeht. Das ist wie Muttertag: Ehre an diesem Tag. Was ist mit den restlichen Tagen des Jahres? Diesen Beitrag weiterlesen »

Ein Herz für Dravetkinder

Mein Sohn hatte ein Dravet Syndrom, das ist kein Geheimnis. Sein Leben und über mein Leben mit Andreas habe ich in meinem Buch „Gänseblümchen“ erzählt. Geschrieben habe ich es, nachdem er zu einem Sternenkind geworden war. Nicht weil ich damit meine Trauer bewältigen wollte, oder bewältigt habe, sondern weil ich mich noch sehr gut daran erinnern, dass ich mich sehr oft mit seiner Krankheit alleine gefühlt hatte, die nie einen Namen hatte, erst spät einen bekommen hatte. Da war nichts mit Internet, da musste man sich, um Informationen zu bekommen, entweder in Bibliotheken eintragen, oder teure Literatur kaufen und selbst da stand noch nichts von Dravet drin. Diesen Beitrag weiterlesen »

Im November angekommen oder die Gans wurde verschont

Im November angekommen. Dieses Jahr fühlte sich der Herbst nach Spätsommer an. Die Vorstellung, Weihnachten in geblümten Shorts zu verbringen, lag bisher sehr nahe. Aus der Tanne eine Palme zu machen auch. Keine Herbststürme, die das bunte Laub tanzen lassen und bei dem man die Schultern fröstelnd zusammenzieht. Statt dessen Spätsommerfeeling, T-Shirt und mit nackten Füßen in den Sommerballerinas. Das scheint vorbei, heute ist da draußen der November angekommen: Grau, trist, es nieselt. Beschweren wir uns nicht über das Wetter, denn bisher war der Herbst sehr freundlich zu uns. Diesen Beitrag weiterlesen »