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Archiv für die Kategorie „Allgemein“

711er und so

Wir hangeln uns gerade von Infektionszahl zu Infektionszahl. Machen wir uns nichts vor, dieses Mistteil ist ein unberechenbares Luder. Ist so. Klar, wir können Masken, Abstand und was nicht noch immer. Nicht alle, aber viele doch und irgendwie kommen wir da durch, auch wenn es gelegentlich recht chaotisch scheint. Des Deutschen Chaos ist stets geordnet.

Ich habe mich während der letzten Wochen gefragt, warum so viele Menschen den Querdenkern hinterherrennen und ihnen auch noch via Spenden Geld in den Rachen werfen, für nichts und wieder nichts und dann bezahlen sie auch noch für überteuerte Shirts Geld, nur um einen Aufdruck der Organisatoren auf dem Shirt zu tragen. Dazu kann man sich dann die jeweilige Stadt aufdrucken lassen, in der man demonstriert. Erinnert mich an die Shirts vom Hard Rock Café, das den Aufdruck der Stadt trug, in der man es gekauft hat.

Die 711er und alle mit ihnen verbundene Plattformen, die in dieser Zeit gegründet worden sind, rufen zu Spenden auf, weil man zur Erlangung der Freiheit Auslagen hätte, wofür die 711er Demonstrationen anmelden möchte. Never ever. Das Ausfüllen eines Internetantrages klappt, wie der Name schon sagt, via Internet und das ist es jetzt dann auch. Für diverse Gänge zu den Gerichten wird ein Streitwert für 5.000 Euro angenommen, wofür eine Gebühr für 148 Euro angesetzt, wenn der Antragsteller verliert, das dreifache. Da, bei den Demos, auch Juristen anwesend sind und ein persönliches Interesse haben, fallen diese Kosten weg.

Für die Busfahrten, die Demonstranten an den Austragungsort bringen, haben sie ein kooperierendes Unternehmen und die Anreise bezahlt jeder selbst. Wozu brauchen sie dann Spenden? Ja, eine Bühne aufstellen, aber wozu braucht dieser Oberturner eine Bühne? Er kann es wie Hildmann machen, einfach ein Mikrophon nehmen und losreden. Punkt. Er braucht eine Anlage, damit man ihn hört, das wäre es aber dann auch. Das sind Fakten, das ist Tatsache. Ich habe gehört, dass die 711er

Ich habe es läuten hören, dass bei der Demo am 18.11.2020 in Berlin rund 100.000 Euro an Spenden den 711ern zugeflossen sein sollen. Nun frage ich mich, was mache die mit dem Geld? Wo fließt das hin? In rechte Organisationen? Fakt ist, auch wenn es immer und immer wieder Dementis gibt, arbeiten die 711er nicht für und dem „Volk“ zusammen, das sie vertreten, sondern verraten diesselben, da sie mit Reichsbürgern, der AfD und rechten Organisationen zusammenarbeiten. Was, wenn die Pandemie vorbei ist, geschieht mit dem gesammelten Geld, das ja nur zu dem Zweck gespendet worden ist, gegen die Maßnahmen zu demonstrieren? Spannende Frage.

Jeder der sich mit diesem Hintergrund der 711er und anderer beteiligten Organisationen, beschäftigt, bekommt das nackte Grausen und wenn dann Leute auf die Bühne geschickt werden, die überhaupt keine Ahnung haben, wer Anne Frank oder Sophie Scholl waren, kaum von ihrem Zettel eine Rede ablesen können, weil sie diese nicht selbst geschrieben haben, dann muss man spätestens jetzt verstehen, dass es eben nicht um Coronaauflagen geht, sondern darum eine breite rechte, gewaltbereite Basis mit diesem Teil von „wir sind das Volk“ aufzubauen.

Fake News. Das ist ein Begriff, der von D.T. ausgeht. Er hat wie kein anderer vor ihm diesen Begriff geprägt. Jede Nachricht und wenn sie noch so fundiert und belegt ist, war in seinen Augen Fake News. Alles, was wider seiner Meinung war, war Fake News. Eine Demokratie braucht Kritik, sonst geht sie ein, wie das in den USA gerade noch verhindert wurde. Genauso sind die 711er. Alles, was wohl die Wahrheit belegt, aber ihnen nicht passt, sind Fake News. Darauf prägen sie ihre nachplappernden Anhänger, damit diese keine zusätzlichen Quellen zurate ziehen, nicht mal im Ansatz. Das ist gerade aber bei dieser Pandemie eminent wichtig, man sollte immer irgendwie informiert sein und nicht alleine auf Querdenker hören. Es gibt alle Arten von Quellen, die man zu Rate ziehen kann und dann erst, wenn man das dafür und dagegen gelesen hat, sollte man sich entscheiden, wohin man tendiert.

Leider ist es so, dass sich Menschen, die ehrliche Bedenken gegen die Maßnahmen, wie Maskentragen oder Distanz wahren, haben, lassen sich gerade vor einen Karren spannen, dessen Fahrt sie irgendwann nicht mehr abbremsen können. Glaubt ihr wirklich den Mist, den diese Leute selbst nicht glauben? Glaubt ihr wirklich, dass diese Leute Euch und Eure Lieben und aller Gesundheit nicht eiskalt ihren eigenen Interessen opfern würden? Gnadenlos und ohne mit der Wimper zu zucken tun sie das.

Verlasst Euch nicht auf sie und recherchiert selbst, schaut Euch die Seiten der 711er und derer an, die mit ihnen verbunden sind, geht zum Impressum, schaut Euch die Menschen dort an, die für den Verein oder die Organisation verantwortlich sind, googelt sie, lest aufmerksam ihre Thesen, kontrolliert diese Thesen, selbst dann, wenn Euch ein Arzt erzählen will, Masken schützen eh nicht, es gibt ausreichend viele Studien, die solche Aussagen widerlegen. Ihr vertraut ihnen, kontrolliert sie. Seid nicht dumm, lasst Euch nicht ausnehmen wie die Gans, die goldene Eier legt und euch dann, wenn es keine Eier mehr gibt, wie zahme Lämmer zur Schlachtbank führen. Denkt nach, prüft, seid und bleibt hier genauso misstrauisch, wie dem Staat gegenüber, verlangt Rechenschaft, was sie mit den Spenden machen. Werdet laut im Sinne der Demokratie unser aller Freiheit!

Ich wünsche allen eine ruhige, informative Zeit, bleibt alle gesund, achtet auf Masken und Abstand: Laßt es Euch gut gehen!

Kinder unsere Liebe und unser Leben

Heute wollte ich darüber schreiben, dass in einigen Krankenhäusern Mitarbeiter nur mangelhaft getestet werden. Ich meine, dass das Personal vor Dienstbeginn getestet werden soll und das in regelmäßigen Abständen, und zwar alle Mitarbeiter. Aber heute geht es mir um etwas anderes, das so beschämend ist, dass man es nicht glauben kann.

Ich habe im Internet recherchiert und das, was ich da gelesen habe erschüttert mich. Es geht um Kinder.

Kinder. Kinder in der Coronakrise, und zwar bestimmte Kinder, die Kinder, hinter denen sich Erwachsene bei Demonstrationen verstecken, um zu verhindern, dass Wasserwerfer eingesetzt werden könnten. Ich kann es nicht glauben, dass erwachsene Menschen so mit ihren Schutzbefohlenen umgehen. Wie können sich dann diese Demonstranten erdreisten „Wir sind das Volk“ zu rufen? Sorry, aber ein Scheiß seid ihr. Ihr sein ein Nichts, ein gar nichts. Null. Nada.

Was, wenn die Gewalt mit der man angesichts der Teilnehmer rechnen musste, eskaliert wäre? Was, wenn es Kindern das Leben gekostet hätte? Dann wäre das Geschrei groß gewesen, der böse Staat, der hat… Nein, ihr habt das Leben Eurer Kinder in Gefahr gebracht. Was seid ihr für Eltern? Kennt ihr nicht den Schmerz, den man fühlt, wenn ein Kind stirbt, wisst ihr nicht, wie es sich anfühlt, wenn sich vor Euren Füßen der Boden auftut und ihr einen Abgang in die Hölle macht, es Euch ohne zu bremsen runterzieht, ohne auf eine Chance abzubremsen hoffen zu dürfen.? Fühlt ihr keine Scham, dass ihr Eure Kinder als Schutzschilder führt, anstatt vor ihnen zu stehen und sie mit Eurem Leben zu schützen? Was seid ihr für Eltern, einem Aufruf zu folgen Eure Kinder zu verraten? Schämt Euch und seid demütig, dass die Polizei so besonnen reagiert hat.

„Wir sind das Volk“, was seid ihr für ein Volk? Sicher nicht mein Volk, meine Demokratie, mein Land. Ich habe nichts gegen Demonstrationen, aber im Moment dienen sie lediglich als Plattform radikaler Kräfte. Jede auch nur mögliche Gewalt ist aufs schärfste zu verurteilen und wenn sich dann noch Vertreter einer politischen Partei, wie der AfD dort aufhalten, dann noch mehr, dann weiß man wessen Gedanken Kinder hier mitlaufen und wenn dann noch der Oberrechte Kalbitz samt Gefolge dort auftaucht, solltet ihr darüber nachdenken, ob ihr mit Euren Kindern am richtigen Ort gewesen seid.

Es macht fassungslos, fast wortlos, dass Kinder als Schutzschilder dienen. Ich bin gegen jede Art von Gewalt, auch wenn ich manchmal gedanklich anders agiere, so handle ich nicht danach und spreche das nicht aus, aber hier möchte ich den Eltern sagen: Ich wünsche Euch die Pest und die Cholera, die Krätze und zwei kurze Arme und hoffe Euren Kindern zuliebe, dass ihr niemals den Schmerz von verwaisten Eltern leben müsst. Lasst das in Zukunft einfach bleiben! Vor allem habt so viel Arsch in der Hose und steht vor ihnen und nicht dahinter.

Es fällt mir schwer, zu meiner allgemeinen Grußformel zurückzukehren, aber dennoch: Ihr, die ihr auf Eure Kinder achtet: Laßt es Euch gut gehen!

MPs und K hatten eine Konferenz

Man muss schon besonders sein, wenn man in die Politik geht. Politiker sollten einerseits über gutes Sitzfleisch verfügen und obendrein beratungsresistent sein, vor allem, wenn der Vorschlag von der Gegenpartei stammt. Hausaufgaben sollte man allerdings erledigt haben, bevor man mit der Presse redet und man sollte tunlichst nur dann Politiker sein, wenn wie gerade kein schwer krankmachendes oder gar tödliches Virus spazieren geht.

Nochmals zur Erinnerung: Virus, hohe Infektionsrate, da keine Durchseuchung vorhanden ist. Betrifft alle Altersgruppen mehr oder weniger stark, ist in leider sehr vielen Fällen, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, tödlich. Es ist da, das ist kein Phantom, kein Fake-Virus, mit dem Völker überall in die Knie gezwungen werden sollen und selbst dort, wo Despoten regieren ist es aktiv. Man kannte es nicht, wusste nichts von ihm und man weiß immer noch nicht alles.

Die K hatte genaue Vorstellungen, die von der Wissenschaft gestützt werden, was sie wollte oder noch will. Im Moment gibt es noch keine nennenswerten Änderungen, da nach der Sitzung der MPs mit der K Differenzen offensichtlich werden, die das Handeln in dieser Zeit gerade deutlich erschwert. Na ja, die K hat es ziemlich leicht, sie tritt nicht wieder an, im Gegensatz zu den MPs. Das muss man sich merken. Die K ist Physikerin, die MPs eher nicht. Auch das sollte man wissen, denn wenn man sich durch das Thema Corona durchklickt, sieht man, dass es einige Physiker gibt, deren Job es ist Berechnungen anzustellen, bezogen auf viele Themen dieser Epidemie. Das läuft.

Wie ist der Stand? Es ist bei aller Liebe zum Detail immer noch schwierig vorher zu sehen oder zu bestimmen, was welche Maßnahmen bei den Fallzahlen bewirken. Der Stand ist der, dass der rasante Anstieg gerade eben etwas gebremst ist. Aber laut sämtlicher Wissenschaftler reicht das jetzige Abflachen der Kurve nicht. Es geht nach wie vor, um eine Überlastung des Gesundheitssystem zu verhindern und um das Verhindern, dass Menschen schwer erkranken oder gar sterben. Ein Blick auf die Lage vorhandener Intensivbetten, mahnt weiterhin zur Vorsicht. Ich rechne damit, dass die Maßnahmen nochmals verschärft werden, selbst dann, wenn ein Impfstoff eingesetzt werden kann. Ich muss sagen, dass bei den Maßnahmen in einigen Bereichen mehr Flexibilität erforderlich ist.

Immerhin eins muss man sagen, die Schnelltests sind nun in den Alten- und Pflegeheimen angekommen, aber und das ist ein wichtiger Punkt, nicht in den Krankenhäusern. Es wird nun angedacht, Schnelltests beim dortigen Personal einzusetzen. Zeit wird das jedenfalls. Während die Staatsdiener und alle höheren Beamten in der Bahn freie Plätze neben sich haben sollen, bleiben Bedienstete des Gesundheitssystems, jene, die an vorderster Front arbeiten, die direkten Kontakt mit den Patienten haben ungetestet und werden so unbewusst zu Virenträgern, auch hängen Schüler immer noch mit 29 Klassenkameraden in einem Raum, das ist keine gute Lösung.

Das nächste Thema sind nun mal die Schulen. Wie sehr das ein Thema ist, beim dem, wie im Gesundheitssystem auch, alle auf der Stelle treten, zeigt ein Interview, das gestern Abend nach der PK, Klaus Kleber geführt hat. Der Interviewte war der typische Fall von blabla. Interviewt wurde Joachim Stamp, FDP, Familienminister von Nordrhein-Westfalen. Er ist ein Paradebeispiel der Desinformation, er kannte eine Studie nicht, die beschreibt, dass bei 12.000 getesteten Schülern fast die Hälfte Antikörper hat. Ergo ist Schule ein Risikofaktor, auch wenn die Kinder keine oder nur geringe Symptome gezeigt haben, so tragen sie dennoch das Virus weiter. Obwohl Herr Kleber dem Mann gefühlt hundert Mal eine Brücke zu dieser Studie gebaut hat, hat dieser das ignoriert. Was ist die logische Folge daraus? Er jedenfalls hat seinen Job verfehlt.

Die Folge daraus muss die sein, dass jede Schule selbst entscheiden muss, ob sie die Klassen verkleinert, die Unterstützung von Hilfslehrern anfordert, Kurse auf zwei Mal gibt. Schüler, die schwach sind im Präsenzunterricht lässt, die anderen, besseren Schüler digital arbeiten lässt. Das ist der Weg, auch wenn es anstrengend ist. Es ist so oder so anstrengend. Es macht nur wenig Sinn, wenn Kinder in ihrer Freizeit nur einen Freund treffen dürfen, während sie im Unterricht in einer übervollen Klasse zusammengepfercht werden. Die Verkleinerung der Klassen ist, nicht nur in dieser Zeit, sondern generell ein Ziel. Wenn aber die Schulleiter eigenständig denken und agieren, dann fühlen sie die Schulräte und Kultusminister leicht düpiert. Ist denn nicht alles willkommen, um diese blöde Infektionszahl zu drücken? Aber bei allem Ungemach, trauen wir mal unseren Schüler zu, dass auch sie diese Zeit schaffen werden.

Ich erinnere nur mal an die beiden Kurzschuljahre, die meine Generation hatte, da hat auch niemand gejammert, das wurde durchgezogen und gut war.

Es fanden übrigens augenscheinlich, bezogen auf Montagsdemonstrationen, die zum Fall der Mauer führten, Städten Mini-Demonstrationen gegen das Corona-Virus und gegen die Maßnahmen und Auflagen statt. Ich finde das sehr anmaßend, hierzu die Montagsdemonstrationen von 1989 zu vergewaltigen und die Behauptungen, dass uns unsere Grundrechte genommen werden und man per Ermächtigungsgesetz eine Diktatur ansetzen möchte, ist so bescheuert wie die Behauptung, dass es das Virus nicht gibt. Man kann natürlich ohne eine Maske irgendwohin gehen, aber das ist wie beim Autofahren: Wenn man sich erwischen lässt, muss man die Konsequenzen tragen. Das ist im Übrigen auch auf das immer wieder angeführte Argument, niemand würde sich um die Verkehrstoten kümmern. Das ist falsch, es werden seit Jahren immer und immer wieder die Verkehrsregeln angepasst und so wurde die Zahl der tödlich verunglückten gedrückt. Man kann natürlich überall, wo es Verkehrsregeln brechen, aber da muss man dann mit der Konsequenz leben und auch mal seinen Führerschein eine Weile bei der Polizei ruhen lassen. Hiltmann beklagt sich immer er könne nicht, doch kann er, keine Frage, aber ob das schlau ist?

Im letzten Stepp, also im vorletzten Treffen der MPs waren Maßnahmen beschlossen worden, die uns alle betroffen haben. Das Treffen von gestern hat nichts Neues gebracht, die Zahlen der infizierten Menschen ist aber immer noch zu hoch und machen wir uns nichts vor, es gibt bereits Krankenhäuser, die ziemlich am Ende ihrer Aufnahmekapazität sind du bei denen Personal nicht nur fehlt, sondern ebenfalls infiziert ist.

Es gibt noch einige einfache Maßnahmen, die locker umsetzbar sein sollten:

Schnelltests beim Krankenhauspersonal, einschließlich Fiebermessen vor dem Beginn des Dienstes. Das ist natürlich doof, wenn man dann Infizierte findet, aber das verhindert dann das Hineintragen und die Verbreitung des Virus innerhalb eines Krankenhauses.

Kleinere Schulklassen, geteilte Klassen, Hilfslehrer, was auch immer, das verhindert hier eine weitere Ausbreitung und auch, wenn Kinder keine Symptome haben, so können Sie dennoch das Virus nach Hause tragen, nicht wahr Herr Familienminister Stamp? Das verhindert das Einschleppen in die Familien und dann wiederum das Weitertragen wohin auch immer.

Am Beispiel der Bundesliga, die regelmäßig testen, auch wenn das für einige ein Ärgernis darstellt, so zeigt genau das, wie wichtig auch präventives Testen ist, weil jene frühzeitig herausgefunden werden, die positiv und ohne Symptome sind und ansonsten zu Verteilungsmaschinen werden können, sobald sie im öffentlichen Raum unterwegs sind. Klassisches Beispiel.

Ich bin der Überzeugung, dass Maßnahmen sein müssen, darin besteht, außer bei einigen wenigen Bevölkerungsgruppen kein Zweifel. Aber ich meine, dass manchmal starres Handeln keine gute Idee ist, es fehlt den Schulen an Flexibilität selbst zu entscheiden zu können, ob und wie sie agieren wollen/müssen. Machen wir uns nichts vor, dass Kinder irgendwo auf dem Weg zu einem Abschluss „verloren“ werden, ist nicht allein abhängig von Corona, wird dadurch aber leider verstärkt. Ein Weg wäre es, diesen gefährdeten Kindern Präsenzunterricht zu geben, während die anderen zu Hause digital beschult werden.

Wir warten auf den Impfstoff und bis dahin müssen wir uns über die Zeit retten. Jeder jammert nun danach, dass die Politiker langfristige Pläne hätte vorlegen müssen, danach hat jedenfalls Frau Baerbock von den Grünen laut gerufen. Das kann „die Politik“ nicht machen, schon gar nicht die in Berlin, Sie erinnern sich? Föderalistisches System? Sie kann einen leichten Leitfaden ziehen, aber wie und was in der weitern Entwicklung mit dem Virus geschieht? Hellsehen kann niemand. Ja, zugegeben, vielleicht wurde irgendwann wertvolle Zeit vertändelt, aber Schule ist immer noch Landessache, Frau Baerbock und wenn Sie sich erinnern, sind es auch Grüne, die hier mitregieren. Was haben diese Kollegen denn geliefert? Nichts.

Jetzt mal Butter bei die Fische. Gut, wir haben sorglos im Sommer gelebt, auch wenn wir alle wussten, dass der Herbst und der Winter kommen werden. Aber wir sind doch alle pfiffig genug, um uns einzurichten, auf die jetzigen Begebenheiten einzustellen. Herrgott, irgendwie werden wir über diese Zeit kommen und wenn sie durch ist, dann können wir wieder zu unserer alten Ordnung zurückkehren, was an manchen Stellen nicht wünschenswert ist. Da muss eine ganze Menge noch passieren und wer auch immer nach der Kanzlerin das Amt übernehmen wird, der möge demütig genug sein, um sich daran zu erinnern und all die Versprechen, die gemacht wurden, umsetzen. Es wird nicht alles gleich umsetzbar sein, aber so manches sollte doch „gleicher“, heißt schneller gehen und es darf nichts vergessen werden.

Bleibt gesund und passt auf Euch auf! Laßt es Euch gut gehen!