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Hysterisch?

Früher war das ein Aufreger gewesen, wenn ein Mann eine deutlich jüngere Frau geheiratet hat. Ich rede von einem Früher, als man heiraten musste, um nicht dem Gesetz der Kuppelei zu unterliegen, wenn man zusammen gewesen war. Sowohl der ältere Mann, als auch die Eltern einer jungen Frau liefen Gefahr damit in Konflikt zu geraten. Das war in jener Zeit, als den Frauen kaum ein anderer Weg blieb, als Vieles hinzunehmen, was sie gar nicht hinnehmen wollten. Dazu gehörte es auch Kinder austragen zu müssen, die sie gar nicht haben wollten. Ich finde es deutlich anmaßend zu behaupten, dass Frauen all das, was am Arbeitsplatz heute als sexistisch gilt, damals gerne haben mochten. Stellt sich mir die Frage heute, ob Männer früher anders gewesen waren, immerhin sind Frauen heute am Arbeitsplatz Konkurrenten, wenn auch schlechter bezahlte und ausschließlich Kaffee kochen sie auch nicht mehr.

Ich betrachte das jetzt nicht als Mobbing, das ist meinem Dafürhalten nach, ein vollkommen anderes Thema. Es geht in der Tat nur darum, ob Frauen, heute durch die #MeToo – Bewegung hysterisch auf jede anzügliche Bemerkung eines Mannes reagieren und wenn wir sagen „Hey, wir haben keinen Bock auf den Mist!“ das gleich als humorlose Hysterie zu werten ist. Man kennt all die Geschichten, was Männer am Arbeitsplatz nicht nur verbal loslassen, aber ich kenne keinen Fall, dass eine Frau einem Mann zwischen die Beine greift oder auf den Po klatscht. Gibt es bestimmt, wird aber eher Seltenheit sein. Das hat etwas von Intelligenz, würde ich sagen. Ist die #MeToo-Bewegung eine Offenbarung hysterischer Frauen? Oder umgekehrt gefragt, sind Frauen hysterisch, weil sie die blöden, anzüglichen Sprüche der Männer nicht länger dulden mögen? War früher alles besser und die Frauen damals, haben alles vollkommen entspannter hingenommen? Seit einem Artikel bei FB beschäftigt mich diese Frage.

Ich habe mich mit meinem Mann darüber unterhalten, er ist nicht der Meinung, dass Frauen heute hysterischer auf eine unqualifizierte Anmache reagieren. Er sagte, dass sich die Zeiten verändert haben und Frauen sich den Scheiß einfach nicht gefallen lassen müssen. Heute gibt es ganz andere Medien.

Damals, wann war das gewesen? Vor oder nach Oswald Kolle? Oder in der Zeit, als Frauen zu Engelmacherinnen gegangen sind, wenn sie ungewollt schwanger geworden waren: Vom Dienstherrn, vom Nachbarn, von Kollegen, vom eigenen Vater oder Mann. Damals, als Frauen vom Land das Ergebnis einer ungewollten Schwangerschaft zur Verwandtschaft in die Stadt brachten, wo der „Bastard“ dann groß gezogen worden war. Damals als es keine Medien gegeben hat, in der man seine Meinung, auch als Frau kundtun konnte. Damals, als der Kuppeleiparagraphen §180 StGB harte Strafen versprach, den es heute mit abgeschwächter Bestrafung immer noch gibt, ebenso wie es den § 175 StGB gab.

Ich verurteile absolut, wenn Frauen die #MeToo-Bewegung missbrauchen und auf einen fahrenden Zug aufspringen, der sie früher oder später abwerfen wird. Das ist für mich ein absolutes „No-Go“ und wird das auch bleiben.

Der Ausgangspunkt des andren Beitrags war der, dass ein großer Altersunterschied zwischen Mann und Frau argwöhnisch beguckt worden war. Das stimmt, aber genauso wir diese Paare begafft wurden, genauso schnell redete man nicht mehr über sie, nahm das als gegeben hin. Im Bekanntenkreis meiner Eltern gab es das, nicht nur ein Paar, und wir haben uns nichts dabei gedacht, es waren einfach Freunde. Es war auch ungewöhnlich, wenn die Frau älter war als der Mann, selbst dann, wenn es sich nur um zwei oder drei Jahre handelte. Bei meinen Großeltern war das der Fall gewesen.

Verbale sexuelle Übergriffe, Begrapschen von Frauen in welcher Form auch immer, ich weiß nicht, vielleicht bin ich zu alt für den Scheiß, aber ich kann es einfach nicht leiden. Damals nicht und heute nicht. Wenn es sich um Stammtischsprüche handelt untereinander, da ist mir vollkommen egal, was Männer über Frauen sagen, wir lästern umgekehrt, wenn wir unter uns sind auch reichlich, aber warum sollen Frauen es erdulden, oder sich dessen erwehren müssen? Auf diese Weisheiten können wir dann gut verzichten.

In den vergangenen Wochen hatte ich – unfreiwillig – sehr viel mit Vergewaltigung von Mädchen zu tun. Real, nicht als Roman und es hat mich erschüttert, welche Folgen diese Kinder von der Tat an, bis in ihr heutiges Leben zu tragen haben. Die Vergewaltiger waren deutscher Abstammung. Hatte mit Frauen zu tun, denen k.o.-Tropfen verabreicht worden waren. Auch nicht besser. Das Leben davor gibt es nicht mehr, nichts mehr ist für sie, wie es gewesen war. Das Leben dieser Frauen ist für immer verändert, zerstört. Ihr Vertrauen zu Menschen für immer zerstört. Mir vergeht da jeder Sinn für Humor und ich denke Frauen sollten auf eine hysterische Art und Weise noch lauter werden. Wenn nicht einmal der Umgangston miteinander geht? Was passiert da? Warum verschweigen sie Vergewaltigungen? Sie können nicht darüber reden, weil ihnen die Erinnerung den Hals zuschnürt, weil sie sich wie Abfall, wie Dreck fühlen, weil sie so voller Scham sind, weil sie nicht vertrauen können und weil sie als Opfer Angst haben, dass sie die Menschen, denen sie bislang vertraut haben, verlieren könnten, dass diese sich voller Ekel abwenden, wenn sie die Wahrheit kennen. Die Dunkelziffer ist sehr hoch. Nein, mein Humor ist hier schockgefrostet worden.

Ich erinnere mich an eine Zeit, da war das Maximale das Hinterherpfeifen, wenn eine Frau recht hübsch gewesen war. Das war es dann auch gewesen. Das war so gesehen eine schöne, entspannte Zeit.

Wenn es am Arbeitsplatz Übergriffe auf Frauen gegeben hat und die hat es gegeben, diese Frauen haben geschwiegen, weil sie Angst hatten ihren Arbeitsplatz, ihr kleines Stück Freiheit zu verlieren, dass sich ihre Männer voll Ekel abwenden. Wir alle von „damals“, kennen den Ausdruck „Besetzercouch“ als ein Synonym dafür, dass man bestimmte Rollen oder Jobs nur dann bekam, wenn man mit dem Boss über die Couch gegangen war, wenn man sich „hochgeschlafen“ hat. Sie alle haben geschwiegen, haben sich nicht gewehrt, kein #MeToo, es gab dieses Medium nicht, keine Fürsprecher, Alice Schwarzer war noch ein kleines Licht. Sie waren auf sich alleine gestellt, so war das damals, in der Zeit in der Frauen anzügliche Bemerkungen und Berührungen, ich rede nicht von der Hand auf der Schulter, schweigend hingenommen haben, unhysterisch über der Sache gestanden haben – welch ein Trugschluss.

Was wollen wir Frauen eigentlich? Bewundernd wahrgenommen werden? Machen wir uns nicht dafür zurecht? Vielleicht wenn man jung und auf der Balz ist, aber einem gewissen Alter, aber dennoch noch jung, tut man das nur noch für sich selbst. Natürlich schauen wir auch sehr gerne Männer an, die gut aussehen, die gepflegt sind, die etwas aus sich machen. Letztendlich sind wir keine Neutren, haben ebenfalls Bedürfnisse und, man mag es nicht glauben, wir können auch Gefühle entwickeln und drehen uns auch gerne mal nach einem Mann um. Aber ist unser Verhalten dem der Männer gleich? Hoffentlich nicht, ich fände diese Ebene nicht gut. Sind wir ebenfalls so respektlos ihnen gegenüber? Mal eben so vollkommen unhysterisch betrachtet. Keine Ahnung. Dass es Männer gibt, die von Frauen geschlagen und missbraucht werden, möchte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen. Alles in dieser Beziehung ist unerträglich, Gewalt gegen Männer und gegen Frauen und mehr noch gegen Kinder.

Sind blöde Anmachsprüche der Weg zu einer Vergewaltigung? Nein, natürlich nicht. Denn, dann wären die meisten Männer Vergewaltiger und das sind sie ganz sicher nicht. Das zu behaupten wäre genauso krank, wie einen sexuellen Übergriff zu beschreiben, den es gar nicht gegeben hat. Beides geht gar nicht. Geht es darum Männer in einem schlechten Licht dastehen zu lassen. Nein, auch darum geht es absolut nicht, denn die Frage war ja die, ob Frauen heute im Zuge des #MeToo hysterischer reagieren.

Sind Frauen heute hysterischer, zu hysterisch, um mit blöden Sprüchen von Männern locker umgehen zu können? Sind wir ganz sicher nicht. Wir sagen heute einfach nur, im Gegensatz zu früher, was uns nicht gefällt und daran müssen Männer sich gewöhnen. Und? Ist das verboten? Macht uns das hysterisch? Ich meine nein, tut es nicht. Es ist ein Trugschluss anzunehmen, dass Frauen früher darüber lockerer hinweggegangen sind. Vielleicht sollten Männer mal ganz entspannt darüber nachdenken, auf welcher Ebene sie uns begegnen wollen. Ich wünsche Euch allen einen tollen Tag: Laßt es Euch gut gehen!

Jahreswende

2018 ist Geschichte. Aus und vorbei. Zu spät, um sich zu entschuldigen, zu spät, um Versäumtes nachzuholen, zu spät für all das, was man gerne noch getan hätte. Dem Jahr 2019 ein herzliches Willkommen, schön, dass Du angekommen bist. Gibt uns die Zeit, um all das zu tun, was wir in 2018 vergeigt haben. Verabschiedet wurde das Jahr 2018 laut und mit Böllern, das neue Jahr ebenso begrüßt. Ja, das ist eine höhere Feinstaubbelastung, aber in aller Stille den Jahreswechsel vorzunehmen? Nicht wirklich.

Was für ein Jahr! Zuerst ging politisch gar nix, dann überhaupt nix, dann wird gar nix, dann Streit innerhalb der Schwesterparteien, aus meiner Sicht angezettelt von einem alten Mann, dem der Gang in die Rente gut stehen würde. Den Posten darf man gut und gerne neu besetzen. Inzwischen habe ich über den Anden-Pakt gelesen und ich könnte, wenn ich ehrlich bin, das große Kotzen bekommen und ich wünsche mir noch sehr viele Politikerinnen, die verhindern, dass solche Männer an die Macht kommen. Hieraus protegiert wird auch Herr Merz. Muss ich nicht als Kanzler haben. Würden Frauen das tun, wären sie als Emanzen verschrien oder als Hausfrauenbund abgetan. So weit entfernt von der Gleichberechtigung waren wir schon lange nicht mehr, sofern wir überhaupt irgendwann einmal nahe dran gewesen waren. Es vergeht einem die Lust politisch interessiert zu sein. Aber nicht wählen zu gehen, ist niemals eine Option, also werden wir die Politbühne weiter verfolgen müssen. Man sagte Frau Merkel nach, dass sie männliche Konkurrenten aus dem Weg geräumt hat. Hmm… wenn man über ein solches Komplott dann liest, bleibt nur zu sagen: zurecht!

Stellvertretend für so viele Menschen ringt die Familie Schumacher darum, ein normales Bild abzugeben, Normalität vorzuspielen. Michael Schumachers wird morgen 50 Jahre alt. Ich kann erahnen, welches Bild er abgibt, in welchem Zustand er sich befindet. Nein, ich möchte keine realen Bilder von ihm sehen, das geht uns alle nichts an, aber wenn ein Geistlicher erklärt, dass er ihm die Hand gehalten hat und er den Eindruck habe, dass er, Michael Schumacher, die Anwesenheit bemerk habe, dann sagt das eine ganze Menge aus und bestätigt den Verdacht, den ich habe. Dennoch hat die Familie ein Recht darauf, den wirklichen gesundheitlichen Zustand unter Verschluss zu halten. Ich wünsche ihm trotzdem, dass seine Genesung voranschreitet.

2018 ein Jahr der Entrüstung und Zustimmung, ein Jahr in dem eine Regierung per Gericht dazu gezwungen wird, ihre Aufgaben zu erfüllen. Dieselfahrverbote wurden notwendig, allerdings denke ich, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass sie nicht den Erfolg bringen, den die Verursacher sich gerne wünschen. Die Verursacher dieses Mists, ist zuerst die Bundesregierung, weil sie nicht aus dem Knick kam, dann eine kleine Organisation, die glaubt, den Stein der Weisen gefunden zu haben. Ich bin da skeptisch und habe das Gefühl, dass sie grundsätzliche Fahrverbote in den Städten erreichen wollen, keine Böller mehr an Silvester und mit dem Pferdefuhrwerk über die Autobahn zuckeln ist ihre Vision. Also all das, was Spaß macht verbieten. Ich habe die Organisation gefragt wie die 40 mg Grenze zustande gekommen ist. Außer Schweigen kam da nichts. Schätzungsweise müssten sie an der Stelle zugeben, dass dies ein willkürlicher Wert ist. Die Organisation wollte Schüler losschicken, um Spenden einzusammeln. Das ist ein No Go und wurde glücklicherweise untersagt, zeigt aber ganz deutlich wie sie arbeiten.

Leider ist es aber nicht so einfach. Ich bin dafür, dass wir wach werden, dass wir ohne eine, in meinen Augen fragwürdige Umweltweltorganisation, es alleine schaffen achtsamer zu sein. Seit Jahren habe ich immer Einkaufstaschen dabei, da brauche ich keine Plastiktüten. Anstatt aus dem Kühlregal stehe ich nun mal an der Käsetheke an. Wir brauchen diese Leute nicht, wir können das alleine. Was wir brauchen, ist eine Autoindustrie, die das, was möglich ist, auch umsetzt, allen voran BMW, sie haben die Technik, um unsere Umwelt zu schonen, bauen sie in den USA in die neueren Modelle ein und erklären für Deutschland müsse der TÜV zustimmen und das wäre ein zu aufwändiges Verfahren. Sorry Leute, kein Verfahren für sauberere Luft kann zu aufwändig sein, abgesehen davon, dass der TÜV das längst schon genehmigt hat. Man hat einfach keinen Bock seinen Beitrag zu leisten, hätte gerne, dass alle ihre alten Diesel abschaffen, um neue Fahrzeuge zu verkaufen. Wer immer einen BMW fährt und ein neues Auto haben möchte, der sollte sich überlegen dort zukaufen, wo Umwelt wirklich wichtig ist, bei dem Unternehmen, das keine Kosten und Mühen scheut, Genehmigungsverfahren für eine bessere Umwelt auf den Weg zu bringen. Ach und böse wie ich bin, wer die dicke Luft in einer Stadt nicht verträgt, wäre es nicht ein Weg, der Stadt den Rücken zuzukehren.

2018 ist vorbei und immer noch gibt es die AfD. Ich frage mich wirklich warum, längst schon haben sie ihr wahres Gesicht gezeigt. In Ostdeutschland bekommt sie mehr Stimmen, als als in Westdeutschland. Okay, es ist die Entscheidung der Bürger dort. Ich weiß manchmal nicht wie die Medien es schaffen, ich schätze, Reporter haben ein Gespür für besonders dumpfe Menschen, immer jene zu finden, die laut schreien, aber nichts zu sagen haben. Eine Frau in der Politik muss ich herausheben: Frau Wagenknecht. Sie hat die Bewegung „Aufstehen“ gegründet, die ihre Rechnungen nicht bezahlt, nicht pünktlich bezahlt und erhaltene Leistungen als selbstverständlich betrachtet. Ich weiß nicht, was sie da gerade tut. Ich hege auch Zweifel an der Ehrlichkeit ihrer Gedankengänge und der Worte, die sie spricht. Ein Gefühl sagt mir, dass sie eine der übrig gebliebenen ist. Wenn sie könnte, dann würde sie allen Bürgern den letzten gesparten und verdienten Cent aus der Tasche ziehen. Interessant für mich wäre dann aber nur, ob sie dann immer noch so chic auftritt wie bisher und weiterhin gerne in die guten Restaurants zum Essen geht. Das ist typisches Bonzenverhalten.

2018 zwei Dravetchen haben ihre Reise über die Regenbogenbrücke angetreten. Ihre Familien mussten den schwersten Gang ihres Lebens gehen. Sie müssen lernen ihr Leben ohne sie im Leben, aber mit ihnen im Herzen zu leben. Eins der Dravetchen war eine erwachsene junge Frau, die kurze Zeit zuvor geheiratet hat. Nichts auf dieser Erde ist schwerer, als geliebte Menschen zu verlieren. Für die anderen Mütter, deren Kinder am Dravet Syndrom erkrankt sind, stellt sich zwangsläufig die Frage, ob das eigene Kind das nächste sein wird. Der Himmel möge es verhüten, keins der Kinder soll diese Reise in diesem und dem nächsten Jahr und überhaupt antreten müssen.

2018 auch ein Jahr in dem Social Media immer wieder zum Thema wurde. Es kann einen guten, wie einen schlechten Zweck erfüllen. Es kann zu positiven, wie negativen Begegnungen führen. Es hat mal mehr und mal weniger Gewicht. Für jüngere Menschen, die noch nicht gefestigt sind, kann es sehr gefährlich werden. Ältere Menschen dagegen sagen: Rutsch mir doch den Buckel runter! Brauch ich dich? Ne, muss ich nicht haben und üben deswegen eine gewisse Gelassenheit aus. Dazu kommt, man muss nicht alles lesen und nicht auf jedes Wort reagieren. Diese Portion Gelassenheit kommt mit zunehmendem Alter und tut sehr gut, ich kann sie nur empfehlen. Nicht immer gleich auf alles reagieren, einfach mal nur lesen, darüber schlafen und am nächsten Tag einfach ignorieren. Irgendwann glätten sie Wogen und alles ist wieder gut.

Für 2019 weiß ich nicht wie oft ich einen Beitrag in meinem Blog schreiben werde. Ich weiß nicht, ob ich ihn nicht aufgeben werde, weil ich derzeit nur wenig Lust verspüre ihn zu hegen und zu pflegen. Ich denke darüber nach, einige Bereiche, die bislang eine Rolle in meinem Leben gespielt haben, aufzugeben, umzustrukturieren, andere Prioritäten setzen, auch in meinem Leben außerhalb der Social Medias. Auf der anderen Seite macht Social Media Spaß, wenn man es dem realen Leben unterordnet, den Stellenwert relativiert. Ein Rat an die jüngeren Generationen, auch wenn ich selbst keine Daddlerin bin, ich weiß, dass man das Beste seines Lebens damit vergeudet: Zeit. Social Media ist okay, das passt nun mal in unsere Zeit, aber wenn man derart vertieft im Daddeln ist, dann bekommt man nichts mit, egal ob es der Herzinfarkt auf dem Sitz neben sich in der S-Bahn ist, oder ob es die Beziehung ist, die sich anschickt zu zerbrechen. Irgendwann ist es dann zu spät.

Ich wünsche jedem, dem ich während des letzten Jahres nicht zum Geburtstag gratuliert habe nachträglich alles Gute. Ich wünsche allen ein gutes Jahr 2019! Zuallererst wünsche ich Euch viel Gesundheit, ohne diese geht gar nichts, dazu so viele Liebe, dass sie nicht erdrückt, sie muss aber gehegt und gepflegt werden, sonst vergeht sie. Am Ende wünsche ich allen viel Glück! Glück im Straßenverkehr, Glück bei der Arbeitssuche, Glück, dass der Kuchen im Ofen gelingt, dass ihr alle genug zu essen habt, dass unser Planet überlebt und dass ihr den Superjackpot knackt, sei es in Geld oder weil ihr den geilsten Job der Welt habt, die große Liebe gefunden habt. Laßt es Euch gut gehen!

Artikel 3, Abs 2

Wieder kann man lesen, dass Frauen für gleiche Arbeit weniger verdienen, als ihre männlichen Kollegen. Dieses Mal sind es die Professorinnen, die im Schnitt 650 Euro p.M. weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Mal ehrlich Mädels hängt Euch das nicht zum Hals heraus? Was soll das? Wir sind immer die Blöden und wenn wir uns dann dagegen wehren sind wir Feministinnen à la Alice Schwarzer. Herrgott, wir sind nun mal Frauen und blöderweise müssen wir immer noch für unsere Rechte kämpfen.

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