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Die Immernörgler

Ich unterlag der Vorstellung, dass angesichts des sommerlichen Aussehens unseres Landes, der guten Konjunkturlage Menschen beginnen positiv zu denken, sofern sie es nicht von Grund auf tun. Aber irgendwie scheint nörgeln zu deutscher Verhaltensweise geworden zu sein und nicht nur das, sondern die Bereitwilligkeit in allem das Negative zu sehen, selbst wenn da nichts ist, ist erschreckend hoch. Es nervt, wenn immer jeder alles auf sich bezieht, selbst, wenn dem gar nicht so ist.

Wir alle sind uns selbst gegenüber verantwortlich, für das was wir tun, aber auch für das, was wir nicht tun. Wir sind dafür verantwortlich wie weit wir etwas an uns heran kommen lassen und egal wie weit wir das tun, wie wir dem begegnen und was wir daraus machen.  Wir sind alleine für uns verantwortlich, dafür wie wir uns selbst hegen und pflegen. Wir selbst sind es die Worte und Taten interpretieren und wenn jemand meint, das hier sei ein „Heile-Welt-Blog“ oder ich sehe die Welt durch eine rosarote Brille,  dann soll mir das Recht sein, auch gut. Das ist dann die Meinung des Betrachters und ich werde einen Teufel tun ihm oder ihr das ausreden zu wollen.

Heile Welt.  Wir alle wissen, dass es sie nicht gibt, aber dennoch glaube ich fest daran, dass unsere Welt schön ist, dass sie es wert ist erhalten zu werden. Sie schön, diese Welt, so wunderschön. Sie bringt neues Leben, nimmt auch solches. Sie lehrt uns, was wir manchmal gar nicht wissen wollten. Sie birgt Wunder, immer noch, die sie auch so schnell nicht preis geben wird. Sie dreht sich einfach weiter, auch wenn auf ihr ein Sack Reis umfällt.

Wir globalisieren in rasantem Tempo und ich finde das gut und wenn das abgeschlossen ist, dann sollte wir ordnen ohne Waffen ohne Gewalt, nicht nach Völkern und Rassen, sondern nach Bedürfnissen und Situation. Es ist eine interessante Zeit in der wir leben, der wir uns öffnen sollten, deren Zeichen wir erkennen müssen. Dann werden wir auch dem Leid Herr werden.

Dennoch gibt es sie, diese unsinnigen Nörgler, Dauerschwarzseher und Pessimisten, die immer noch nicht verstanden haben, dass sie selbst es sind, die sich ihre Welt dunkel malen. Die immer glauben, dass man sie persönlich meint, wenn man mit ihnen diskutiert, die annehmen, dass die sprichwörtliche rosarote Brille immer nur der andere trägt und diese blind macht, nur weil man sich an seinem Leben freut. Wann ist mal gut damit, dass man sich förmlich dafür rechtfertigen muss, dass man die Sensibilität dafür hat das Schöne zu sehen, das zu sehen, was entsteht, was wächst, das zu sehen was Leben ist?

Aber gut, vielleicht müssen sie sein, damit wir, die anderen immer wieder einmal mehr an eben das Wunderbare erinnert werden, obwohl wir gar nicht daran erinnert werden müssen, weil wir das lange schon verinnerlicht haben. Lasst euch nicht von diesen Schwarzsehern runterziehen, sondern orientiert euch an denen, die euch zum Lachen bringen.

Ich wünsche ein frohes Pfingstfest und verspreche, dass ich in Bälde einen Bericht über meinen Besuch in Hamburg einstellen werde.

 

 

 

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6 Kommentare zu „Die Immernörgler“

  • Der Optimist sieht die Rose – der Pessimist die Dornen!

  • Gitta says:

    Das gefällt mir sehr gut, das möchte ich mir merken wollen.

    Herzlich
    Gitta

  • barbara2 says:

    woher das kommt, ist mir unklar, aber ich kenne einen menschen, der hat eine pessimistische grundstimmung und wenn du demmit optimismus kommst, dann bricht sein ganzer pessimismus durch, wenn du dem aber mit problemen und sorgen und so kommst, dann schleicht sich nach kurzer zeit ein freundliches lächeln in sein gesicht, da badet seine seele. bei rudi gibt es irgenwohinweise welche art von geschichten man welchem temperatment erzählen sollte, um das aus zugleichen
    dir auch ein frohes pfingstfest.

  • Gitta says:

    Mag ja nett sein, dass Rudi beschrieben hat wem man welche Geschichten erzählen soll, aber mal ehrlich muss man immer jeden Menschen wegen seiner Grundeinstellung therapiern wollen? Ich glaube, dass man aus einem Pessimisten keinen Optimisten machen kann und umgekehrt geht das auch nicht. Ob das angeboren oder kognitives Lernen ist, keine Ahnung.

    Feierst Du Pfingsten auf der Insel? Ist bestimmt jetzt schön da, oder?

    herzlich
    Gitta

  • barbara2 says:

    wieso denn therapieren?
    ja ich bin auf der insel, pfingsten feiern? keine ahnung, was das ist. hier ist montag auch kein feiertag. mein tag war wie alle anderen, hier soll jetzt der sommer beginnen sprich das halbe jahr trocken und warm, heisst aber auch in der pampa ist es mit dem blütenflor vorbei und alles unbewässerte wird braun udn trocken. im moment ist es auf meiner inselseite aber noch grün

  • Gitta says:

    Wenn ich einen Pessimist vor mir habe und soll ihm weiß der Fuchs was erzählen, damit dieser optimistische Züge annehmen kann, dann begibt man sich fast schon auf die Therapieschiene. Nun denn, fällt mir im Traum nicht ein :-).
    Ich beneide Dich und Dein Inselleben, auf der anderen Seite will ich mich nicht beklagen 🙂

    Schöne Tage noch!

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