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#Hashtagseuche

Liebe Freunde der Lebenskunst, manchmal glaubt Frau im falschen Film zu sein. Doch wirklich. Angefangen hat das mit einem einzigen, witzigen #Hashtag, seiner Bedeutung, ob man ihn rauchen kann und wenn ja wie viel davon. Der Anruf eines Menschen bei einem anderen Menschen sorgte beim zweiten Menschen für Verwirrung und den Zwang der Aufklärung, was wiederum, wie das so üblich ist, wie eine Welle durch das Netz schwappte. Aber irgendwie scheint die Welle aus dem Netz in die reale Welt geschwappt zu sein. Doch, ehrlich.

Ich mache im Moment einen Drehbuchkurs, gehe brav am Donnerstag Abend hierhin: https://www.facebook.com/groups/371244771373/?fref=ts um doch noch ein wenig intensiver mich damit auseinander zu setzen. Es reicht mir nicht ab und an ein Buch zu schreiben, vor allem auch deswegen, weil ein übereifriger Finanzbeamter davon ausgeht, dass ich, wenn ich ein Buch schreibe, das aus Hobbygründen betreibe. Er glaubt das, weil „Gänseblümchen“ ein Buch über meinen Sohn ist und kapiert nicht, dass der Verlag, der das Rosenspiel verlegt hat, kein Selbstverlag gewesen war, schätze mal wäre er das gewesen, dann wäre er wahrscheinlich nicht pleite. Er nimmt es mir übel, dass ich nun selbst für Absatz meines Buches sorgen will und muss und es als E-Book eingestellt ist und zwar hier: http://www.amazon.de/Rosenspiel-ebook/dp/B0083MNYCI/ref=sr_1_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1371191388&sr=1-1&keywords=rosenspiel . Es wäre toll, wenn ihr rege davon Gebrauch macht, vor allem möchte ich es dem Beamten gerne zeigen, der bei uns so unglaublich geile Arbeit geleistet hat. Genug der Werbung, zurück zu dem übergeschwappten #Hashtag über das ihr hier http://www.socialmedia-betreuung.de/fanseite-mit-twitter-verbinden-und-hashtags-gezielt-einsetzen/ doch noch etwas mehr lesen könnt. Jetzt aber keine Werbung mehr.

Ich mache mich also auf den Weg und ich nehme die U-Bahn, kann fast von Haus zu Haus fahren. Da ich kein Fahrkartenbesitzer bin, habe ich mir Fahrkarten gezogen, gleich einen 4er-Pack für 8,40 Euro. Das hat schon mal geklappt und war wunderbar. Also Geld rein in den Automaten, es kam die erste Fahrkarte heraus, dann die zweite, die dritte und die … nein, die kam nicht, nicht um alles in der Welt wollte der Automat die vierte Fahrkarte hergeben. Nun könnte Mensch sagen was solls. Nö, sage ich nicht, sonst kommt ja vielleicht der Finanzbeamte und erklärt, dass ich das nicht ernst nehme und nur zum Hobby betreibe. Also die angegebene Nummer angerufen, diesen elendlichen, ewigen Ansagen-Vorspann über mich ergehen lassen, um dann bei Annäherung an die Treppe, die hinunter zur Bahn führt, die ich nehmen musste, weil ich sonst zu spät gewesen wäre, festzustellen, dass die Verbindung in dem Moment weg war, als ich die menschliche Stimme vernahm. Nun hatte ich mir die Nummer des Automaten gemerkt, die per SMS nach Hause geschickt von aus, das alles besser zu regeln ist. So weit so gut. Das hat auch geklappt.

Während des Kurses ist mein Handy lautlos, es brummt lediglich, wenn ein Anruf kommt. Wenn ich jetzt sage, dass ungefähr 30 Mal das Handy gebrummt hat, dass der- oder diejenige die da angerufen hat, von der BVG sich noch nicht mal Gedanken gemacht hat, wenn ich das Gespräch weggedrückt hatte, gibt mir dann doch zu denken. Wie stur kann man sein, dass man und das ist nicht gelogen, meine Nachbarin im Kurs hat dieses Szenario miterlebt und war ebenso fassungslos wie ich gewesen. Ja, klar ich hätte gleich ausschalten können, aber was hätte das geändert. Ich muss da ganz ehrlich fragen, was hat der Mensch an dieser Stelle sich gedacht? Selbst die Möglichkeit auf den AB zu sprechen, die auch genutzt worden war, hat aber nicht davon abgehalten immer und immer wieder anzurufen. Übrigens wurde ich angerufen, weil man mir sagen wollte, dass ich das Ticket erstattet bekomme. Ich überlasse Euch die Bewertung, für mich passt das so richtig nahtlos an die Geschichte mit dem #Hashtag und dem Anruf bei Tina deswegen, da bleibt man irgendwie fassungslos zurück, auf der anderen Seite nimmt man das irgendwann mit Humor, stellt trocken fest: Thx God it’s Friday und macht ein #Hashtag davor und ein Häckchen dahinter. Weg damit! In diesem Sinn wünsche ich Euch ein schönes Wochenende, den Hochwasseropfern viele Helfer: Laßt es Euch gut gehen.

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