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Nachtrag zu Morgenstund‘ hat Gold im Mund

Unserer Oma geht es gut, die Wunde am Kopf wurde genäht, was natürlich zur Folge hat, dass diese Fäden auch wieder gezogen werden müssen. Sie war erstaunlich wach den ganzen Tag über und der Kopfverband hat sie mächtig gestört. Was ich am Tag zu verhindern wusste, gelang ihr dann in der Nacht mühelos: sie entfernte was sie störte. Ehrlich. Recht hat sie!

Ich durfte am Abend des Unfalltages lesen. Aus seinem eigenen Buch, in diesem Fall war es „Das Rosenspiel“ lesen zu dürfen, gehört für einen Autor, eine Autorin wie das Salz in der Suppe. War ich nervös? Nein, nicht wenn ich auf Alwins Suppenabend lesen darf. Dieses Publikum, diese Zuhörer sind immer fair. Es macht Spaß hier zu lesen. Klar es gab auch jede Stelle, bei dem sich fast automatisch verhaspelt, weil man genau an dieser Stelle beim Probelesen immer hängen geblieben war. Mein Publikum nahm es gelassen mit einem Lachen auf.

Wer noch niemals eine Lesung besucht hat, dem sei gesagt, dass man sich nicht vor seine Zuhörer setzt und los liest, sondern, dass man dem Lesen auch noch Gestalt geben muss. Ich habe erzählt wie es zu dieser Geschichte kam, dass die Kurzgeschichte bereits verfilmt worden ist usw. usw.

Alles in allem war dieser Tag sehr anstrengend. Zum Glück geht es unserer Oma wieder gut, der Leseabend war ein voller Erfolg und am Ende bin ich todmüde ins Bett gefallen und habe schon geschlafen, noch bevor ich mein zweites Bein ebenfalls ins Bett schaffen konnte.  Es ist alles gut geworden.

 

 

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