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Verschlafen muss sich lohnen!

Verschlafen! Das am Freitag, letzter Arbeitstag in einer ereignisreichen, spannenden Woche. Ich habe heute Morgen verschlafen, richtig ordentlich, nicht nur ein paar Minuten, sondern ordentlich und weit mehr, sonst würde sich das auch nicht lohnen. Überhaupt verschlafen hat etwas und verschlafen muss sich auch lohnen. Natürlich sind Arbeitgeber nicht glücklich darüber, wenn ihre Mitarbeiter zu spät kommen. Aber da meine ich gibt es wirklich auch Unterschiede. Ich hätte da den Dauerverpenner im Angebot, der tut das immer, der wird auch immer zu spät sein, den moderaten, der im Mittelfeld der Verschlafer liegt und denjenigen, der ab und an verschläft. Welcher Typ seid ihr?

Ich muss nicht mehr um Schlag Stunde aufstehen, meine Kinder sind aus dem Haus und die Zeiten, dass ich irgendwen wecken muss, damit er pünktlich irgendwo ist, die sind vorbei.  Ich muss also nicht aufstehen, ich kann aufstehen wann ich will, trotzdem stelle ich mir, außer am Wochenende, täglich meinen Wecker, weil ich morgens am besten arbeiten kann. Natürlich arbeite ich besser, wenn ich ausgeschlafen habe und nicht mit dem Kopf halb auf den Tasten liege. Aber selbst das geht immer. Irgendwie. Manchmal lösche ich dann das, was ich geschrieben habe am nächsten Tag wieder, aber sei es drum, das kann immer passieren. Einen täglichen Ablauf hat jeder, der eine fängt damit um 6 Uhr an, der andere eben erst um 9 Uhr oder gar später. So lange man seine Dead Lines einhält, oder pünktlich an seinem Arbeitsplatz ist geht alles. Im Sommer, wenn es draußen früh schon hell ist, lasse ich mein Bett so ab 6 Uhr gnadenlos im Stich, da muss ich mir noch nicht einmal einen Wecker stellen. Dieses Jahr im Winter, da ich niemanden der pflegebedürftig ist, zu versorgen haben, steht mein Wecker so zwischen 6.30 und 7 Uhr. Ich meine das ist okay, das passt, um aufzustehen. Dann folgen all die Arbeitsabläufe, die man erledigen muss und die man auch braucht, bevor der Mensch sich an seine Arbeit machen kann, einschließlich Frühstück. Ohne Frühstück läuft da gar nichts. Kaffee, etwas essen und der Tag kann beginnen.

Heute Morgen war alles anders. Wie gewohnt, da kennt er kein Erbarmen, hat kein Gefühl dafür, ob sein Besitzer müde ist oder nicht, legte er zur eingestellten Zeit los. Es dauerte eine Weile bis ich verstanden habe was das ist, was meinen wundervollen Schlaf stört. Zeitgleich mit dem Erkennen, schoss meine Hand unter der Decke hervor, um den Störenfried zu eliminieren und da ich es nicht schaffte ihn in den „Schlummermodus“ zu befördern, habe ich ihn kurzer Hand ausgeschaltet.  Ich habe das Geräusch eliminiert, den Wecker ausgeschaltet und bin umgehend zurück in meinen Dornröschenschlaf gefallen, mit dem Erfolg, dass ich erst viel später als geplant, wach geworden bin. Übrigens liebe ich das Gefühl den Wecker auszuschalten und dann einfach weiter zu schlafen. Probiert das am Wochenende mal aus, das ist ein Hochgenuss der Gefühle, einfach herrlich. Heute wollte ich das so aber nicht haben, das war die Strafe dafür, dass ich während der ganzen Woche spät ins Bett gegangen und für aufgestanden bin. Aber nein, Strafe ist das keine, ich fühle mich ausgeschlafen und wohl und kann mich gleich an die Arbeit machen.

Ich wünsche Euch ein tolles Wochenende, macht was aus ihm, etwas, das Euch Spaß macht, etwas, das Euch am Ende des Wochenendes ein Wohlgefühl bringt, etwas, das Euch die Illusion vermittelt, dass ihr Euch gut erholt habt und frisch in die neue Woche gehen könnt. Laßt es Euch gut gehen.

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