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…warte noch ein Weilchen

Ich glaube wir haben ein Problem. Da kommen Menschen zu uns, ohne die Idee zu haben sich anpassen zu wollen, ohne, dass in ihrem Land ein zwingender Grund besteht, dass sie gehen. Abschieben geht wohl nicht, weil sie zu Hause nicht willkommen sind, was für mich so abartig klingt, dass ich das nicht glauben will. Wie kann ein Land seine jungen Männer nicht zurücknehmen wollen? Wohin also mit ihnen? Hier muss eine Lösung her, die aber dort wo sie herkommen beginnen muss. Es gilt jene abzuschrecken, die noch in das Land kommen wollen, wo Milch und Honig fließt und Frauen auf der Straße Freiwild sind. So weit so gut oder auch nicht. Was tun?

 


Wenn sie erfasst sind, ihren Asylantrag gestellt haben, dann sitzen sie rum, kraulen sich den Bauch und mehr, bekommen dafür Geld und sind Freiwild für jene mit den Gedanken, die unsere Gesellschaft aushöhlen wollen, vielleicht einen islamischen Staat aus unserer Demokratie formen möchten. Wie wäre es, wenn sie für das Geld, das sie während der Bearbeitungszeit bekommen, arbeiten würden? Es gibt eine Menge zu tun, Parks, Wälder und Städte sind zu reinigen, nur als Beispiel. Das klingt nach Zwangsarbeit? Nein, so sehe ich das nicht, sie haben im Gegenzug ein Dach über dem Kopf, haben etwas zu essen und ein Taschengeld. Jeder Bürger unseres Landes muss für sein Dach über dem Kopf, seine mehr oder weniger kargen Mahlzeiten arbeiten, mal von jenen abgesehen, die Sozialschmarotzer sind und sich vom Amt aushalten lassen, obwohl es Arbeit gibt. Es geht nicht um billige Arbeitskräfte, sondern es geht darum ihnen Beschäftigung zu geben, dass sie nicht auf dumme Gedanken kommen, es geht auch darum, ich schäme mich fast dafür das zu schreiben, aber die Geschehnisse der Silvesternacht schreiben vor, Kontrolle. Es geht für mich auch darum klar zu machen, dass niemand sich ein falsches Bild machen soll, es gäbe etwas umsonst. Ich spreche jetzt nur von jenen, die ohne wirklichen Grund eben mal so gekommen sind.

 
Wenn sie nicht arbeiten und Feierabend haben, müssen sie zum Deutschkurs und dazu noch lernen, wie das in unseren Land so läuft, wie sich das mit Respekt und Achtung geschlechterübergreifend verhält, verhalten soll, verhalten muss. Wer nicht kommt, wer nicht erscheint muss mit sofortigen Repressalien rechnen. Das sollte es grundsätzlich geben: Gleich mit der Erfassung gibt es Programm: Unterricht, lernen, beschäftigt werden, arbeiten. Diese jungen Männer können hart arbeiten, die können ranklotzen und sie werden mit Respekt behandelt werden und wer sich widersetzt, der muss sofort gehen. Werden die Zügel angezogen, dafür, dass sie hier sind, wird Gegenleistung verlangt, dann wird der Strom an Menschen, der aus Ländern kommen, die keine wahren Krisengebiete sind abebben, nicht versiegen, aber deutlich abschwellen. Die Milch und der Honig fließen eben nicht mehr unbegrenzt und gesetzeskonforme Härte muss erlaubt sein.

 
Da sie alle Smartphones haben, werden diese Nachrichten, dass man arbeiten muss, lernen muss, unterschreiben muss, dass man die Grundwerte des Gastlandes anerkennt, noch bevor die Tinte mit der sie geschrieben sind, trocken ist, nach Algerien und Marokko kommen und Wirkung zeigen. Asylverfahren müssen ratz-fatz durch sein, fünf Monate ist ein schlechter Witz und das wird nun kommen eine gemeinsame Datenbank der Bundesländer, wo alle Daten und Fingerabdrücke und auch biometrische Daten erfasst sind. Warum nicht eine gemeinsame Datenbank EU-weit?
Stellt sich die Frage wohin abschieben, wenn die Heimatländer ihre eigenen Bürger nicht zurücknehmen wollen? Kann uns ehrlich gesagt egal sein, weil dann, wenn in einem Land kein Krieg herrscht, wie das derzeit in Syrien der Fall ist, es, außer wirtschaftlichen Gründen, kaum einen Grund gibt, zu gehen. Diese „Flüchtlinge“, die keine sind, sind freiwillig gekommen, schätzungsweise weil ihnen irgendwer geflüstert hat, dass das hier alles easy ist: Geld bekommen, Frauen bekommen, Handys klauen, Macht bekommen und unseren Staat, unser Land ausnützen geht auch ganz leicht. Wenn nur das ihre Motivation war und so sieht das für mich aus, dann müssen sie selbst schauen, wie sie mit ihrem Heimatland klar kommen können, sie kannten die Konsequenzen oder wo sie leben werden, hier kann und darf kein Platz mehr für sie sein. Schätzungsweise werden sich diese Länder dann die Rücknahme irgendwie bezahlen lassen, ein Grunde mehr die Männer arbeiten zu lassen.

 
Bei all meinen Gedanken ist mir natürlich klar, dass man nun auf unsere Vergangenheit verweisen kann und muss. Zwangsarbeit. Ich sehe nicht als Zwangsarbeit, das ist Leistung gegen eine Leistung und wenn es ihnen nicht passt, steht es ihnen frei unser Land zu verlassen. Wer bei klarem Verstand ist, wird den Vergleich zu anno zwick nicht machen wollen. Es geht mir darum mein Land zu schützen, vor dem was von außen, aber auch vor dem, was innen gerade abläuft. Schaut Euch die Politiker, aber auch die Medien an: im März sind irgendwo die ersten Wahlen, mein Gott, was hacken und treten sie, machen Personen als Schuldige aus, stellen Ultimaten, erheben Forderungen und haben selbst keine Idee wie diese, ihre Forderung, umzusetzen wäre. Würden sie diese Energie in gemeinsame Lösungsansätze packen, dann wäre das in Ordnung. Keine Partei wird eine Mehrheit bekommen, koalieren müssen sie alle und der Himmel möge verhüten, dass braune Socken an Macht gewinnen.

 
Arbeiten ist eine gute Option, dass junge Männer aus Marokko und Algerien und allen anderen unsicheren Ländern, nicht auf dumme Gedanken kommen. Arbeiten für die öffentliche Allgemeinheit, deren Geld sie bekommen und die weil die Kassen leer sind, nicht gemacht werden. Öffentliche Plätze, Schulen reinigen und renovieren, was heute häufig in Elternarbeit geschieht, eins von vielen Beispielen, wo es so oder so keine Vergabe an Handwerker geben würde, spielen sich ihre Einsätze ab. Und hallo bitte, ich weiß diese Diskussion gab es vor unzähligen Jahren schon mal, als es darum ging, Menschen, die keine Arbeit, aber Sozialhilfe erhalten das tun zu lassen. Das war nicht möglich, weil dann diese oder jene Lohnnebenkosten aufbringen müssten und bla bla bla, sie stehen sich immer alle selbst im Weg, lamentieren anstatt zu handeln.

 
Irre finde ich das gegenseitige „Hochpeitschen“, das gerade auch in den jetzt wieder stattfindenden Talkshows, die aus der Winterpause zurückkommen, stattfindet, geradezu wahnsinnig. Man kann es nicht mehr hören, nicht mehr sehen. Da wundern sie sich alle, weshalb niemand mehr zur Wahl gehen möchte, weil kein Übel so klein ist, dass man es guten Gewissens wählen kann. Aus allen Ecken und Ländern wird in jede sich bietende Richtung irgendein Gelaber abgeschossen. „Obergrenzen“ ist gerade das Schlüsselwort. Wie das umgesetzt werden soll, ist mir jedoch schleierhaft. Wenn das umgesetzt werden wird, dann fällt der Artikel des Asylgewährens gänzlich weg. Beispiel: Obergrenze 1000, muss dann der 1001, der aus einem echten Krisengebiet kommt, mit Frau und Kindern geflüchtet ist, vor der Tür stehen bleiben, bis fünf Monate später irgendwer abgeschoben worden ist? Mir fehlt die Erklärung wie man das umsetzen kann, vielleicht in der Art, dass der 1001 geprüft wird, ob er nicht doch aus ethisch-moralischen Gründen hereinkommen darf und dann steht der 1002te da und dem geht das nicht anders wie dem 1001sten. Das ist es, was ich meine, da werden Prügel in die Luft geschickt, in der Hoffnung irgendein Trottel fängt diesen auf! Dazwischen brüllt die Pegida etwas von Lügenpresse und schwindelnden Politikern, jeder hebt den Finger und keiner tut etwas.
Ich war und bin immer noch dafür Flüchtlingen zu helfen, sie aufzunehmen, wenn in ihrem Land Krieg und Ausnahmezustand herrscht. Ich war immer dafür, ihre Kinder und sie selbst lernen zu lassen, sie, so lange sie bleiben, in unserer Gesellschaft einzubinden. Als Gegenleistung kann ich verlangen, dass sie alle, auch jene, die in Köln aktiv waren, ihr Gastland und dessen Bewohner achten, egal ob Frau oder Mann, unsere Religion achten, unsere Lebensweise achten und sich in sie einfügen. Integration kann nicht allein von uns ausgehen, Integration ist gegenseitiges Geben und Nehmen und baut auf Vertrauen, Achtung und gegenseitigem Respekt auf.

 
Laßt es Euch gut gehen!

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