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Alle guten Dinge sind drei oder …

…du hast drei Würfe frei. Wer wußte, dass das Sprichwort „Aller guten Dinge sind drei“, seinen Ursprung in der Bibel hat? Ich wußte das bis eben nicht, wohl aber, dass die Geschichte mit der „3“ eine ganz eigene ist. Die Dreifaltigkeit trägt ebenso zu dem Sprichtwort bei wie die heiligen drei Könige, die Bethlehem nach der Geburt Jesu Christi heimsuchten, um ihre Schätze abzuliefern. Ob das die Zahl heilige macht? Na ja, ich weiß ja nicht…

Alle guten Dinge sind drei bewertet die positiven Ereignisse im Leben eines Menschen. Wenn man zum zweiten Mal am Tag einem Menschen begegnet, den man lange schon nicht mehr gesehen hat, dann sagt man sich meist, dass man beim dritten Mal einen Kaffee, ein Bier was auch immer zusammen trinken wird. Das sagt man so, meist ohne Erfüllung, wenn das dritte Mal tatsächlich geschieht. Oder wenn etwas zwei Mal schief gegangen ist, dann wagt man einen dritten Anfang und begleitet das mit: alle guten Dinge sind drei.

Der Spruch hat aber einen Bruder, oder ist es eine Schwester? Egal, der, nachdem man etwas zerbrochen hat, heißt: Du hast noch zwei Würfe frei. Was geschieht, wenn man diese zwei Mißgeschicke auch noch ausnutzt? Keine Ahnung, ich kann mich nicht erinnern, dass ich je einen vierten verursacht habe. Aber das sind diese blöden Tage an denen du morgens aufstehst und gleich mal über die Katze fällst, weil du die graue Katze auf grauem Untergrund im Morgengrauen nicht sehen kannst und Katze selbst gerade im Tiefschlaf ist. Das wäre dann der erste Wurf. Der zweite kommt dann prompt, du holst das Ei aus dem Kühlschrank, das sich in Richtung Fußboden selbstständig von deiner Hand aus auf den Weg nach unten zum Fußboden macht. Das konnte nur deswegen passieren, weil du gleichzeitig auch noch die Butter, Wurst und Käse herausholen wolltest. Das nenne ich effektives Arbeiten, nun kannst du fix noch den Boden vor dem Kühlschrank wischen. Das wären dann zwei Würfe und du hast noch einen frei.

Als dritten Wurf hätte ich einiges anzubieten, wie eine doofe Nachricht, oder Post vom Pol.Präs, so heißt bei uns derjenige, der die Knöllchen verschickt, oder gar vom Finanzamt oder keine Ahnung vom wem noch. Wäre das der dritte Wurf? Klar du musst ja nicht an so einem doofen Tag den Briefkasten öffnen, du weißt doch, dass das nichts werden kann.

An dieser Stelle nun zeigt e sich, ob man Pessimist oder Optimist ist: der Pessimist sagt er habe es gewusst, da muss noch eine schlechte Nachricht kommen, der Optimist sagt jetzt sind alle drei Würfe vorbei, jetzt kann es nur noch besser werden und fängt von vorne seine freien Würfe an zu zählen.

Wenn Euch nachher die Suppenschüssel auf den Boden fällt, dann denkt an mich, das ist dann Euer erster Wurf. Schönes Wochenende und: Laßt es Euch gut gehen.

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