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Bloggen gegen Gewalt – Null Toleranz für Gewalt jeder Art

 

Seit Monaten beschäftigt Europa das Problem der Menschen, die aus Kriegsgebieten zu uns kommen. Seit wenigen Wochen eskaliert die Gewalt des braunen Mobs gegen die Unterbringung dieser Kriegsflüchtlinge. Was machen wir? Kuschen wir oder gehen wir gegen diese hirnlosen Randalierer vor, die von nix eine Ahnung haben, wahrscheinlich noch nicht mal wissen wie man „Nein zu Gewalt“ schreibt, einzig wie man einen Stein wirft, das wissen sie. Sagen wir „Nein zu Gewalt gegen die Menschenwürde“.

Im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland heißt es:
Art 1
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

Die Menschenwürde ist für alle Menschen gleich, sie ist nicht teilbar, man kann und darf sie nicht aushebeln, nicht diesem Artikel 1 im Grundgesetz seinen Sinn nehmen. Menschenwürde ist nicht in Deutsch, nicht in Syrisch, nicht für eine Nationalität zu haben und für die andere nicht, sie ist für alle Menschen gleich, sie trifft auf alle Menschen zu, egal, ob sie rot, schwarz, grün oder gelb sind, ob sie groß, klein oder rund sind, ob sie evangelisch, katholisch, muslimisch, buddhistisch oder ohne Glauben sind, ob sie Mann, Frau oder Kind sind, alt oder junge sind. Alle Menschen sind gleich, niemand ist gleicher als ein anderer. So ist die Regel. So ist das Gesetz. Wer Hilfe braucht soll sie bekommen. Wer Hilfe ausnutzt, der muss zurückgeben, was er sich unrechtmäßig genommen hat. Wer aus Kriegsgebieten fliegt und Schutz sucht, dem muss Schutz gewährt werden.
Alle Menschen sind gleich, vor dem Gesetz, im Leben und im Tod. Niemand hat das Recht sich über andere zu stellen. Unser Land steht vor einer riesigen Aufgabe, einer gewaltigen Probe Demokratie zu leben, Nächstenliebe zu praktizieren, Menschen zu helfen, die nichts mehr haben, die geflohen und um ihr Leben gelaufen sind.
Aber jetzt kommt mein Antimensch sein, die sich nicht mit Artikel 1 vereinbaren lässt, kommt die Wut auf alle, die sich einen Scheiß um die Rechte anderer kümmern, die sinnlos morden, die ohne Hirn und Verstand handeln, die Menschen aus Glaubensgründen töten, die Kinder verhören und dabei misshandeln, die ihnen verbieten zu lernen, weil sie wissen, dass sie dann verloren haben, die Mädchen daran hindern die Schule zu besuchen, die durch die Weltgeschichte ziehen und töten, was ihnen vor die Machete kommt. Als die ersten Videos im Internet veröffentlicht worden waren, da war ich auch naiv, überlegte, ob das Fakes sind, da die Menschen willig zu der ausgehobenen Gruben gegangen sind, um sich die Kehle durchschneiden zu lassen. Ich bereue das zutiefst. Aber ich verstehe nicht, dass kein Land dieser Erde darauf schon reagiert hat, dass sie dem nicht schon sehr viel früher Einhalt geboten hat. Ich hoffe nicht, dass es jetzt nicht zu spät ist, ordentlich aufzuräumen.
Wir sind alle gefragt zu helfen. Wir sind alle gefragt uns gegen diese braune Suppe, die getragen durch ihre Gewalt durch unser Land zieht. Wir sind gefragt, die Not zu lindern. Wir sind gefragt es in globaler Gemeinsamkeit diesen Menschen zu ermöglichen in ihr Land zurückzukehren. Wir sind gefragt braunen Hirnlosen keinen Raum zu geben, keine Plattform zu bieten und wenn doch, sie dann zu erwischen und aufs Härteste zu bestrafen.
Ich habe eine innere Wut, nutze meinen Blog, um meinen Gedanken Worte zu geben. Nie wieder, so habe ich meine Kinder erzogen, darf sich in unserem Land die Geschichte des Dritten Reiches wiederholen. Ich schließe meinen Artikel nicht wie sonst damit: Laßt es Euch gut gehen!, sondern steht auf, wehrt Euch gegen diejenigen, die den Artikel 1 missachten und jede Menschwürde mit Füssen treten.

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