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Diese Art Regen mag ich nicht

So, nun habe ich alles, was ich bislang geschrieben hatte wieder gelöscht. Es schien mir nicht gut genug, unstrukturiert und chaotisch. Dabei bin ich das überhaupt nicht, chaotisch, obwohl mein Schreibtisch durch mal darin versinken kann.  Mit dem Thema ob das Internet Menschen verändert oder der Mensch sich generell verändert, werde ich mich ein anderes Mal auseinander setzen. Heute habe ich keine Lust dazu. Ein kleiner Anfall Freiheit zu leben.

Inzwischen sitzt die Katze meiner Tochter auf meinem Schoß und schaut mir dabei zu, wie ich schreibe. Ihr Anfall von Freiheit. Natürlich lasse ich mich von ihr stören. Sehr gerne sogar. Dann wird gestreichelt, gekrault und wenn sie genug hat, dann geht sie wieder und ich kann weiter schreiben. Meine Lust beschränkt sich heute darauf, dass das Wetter da draussen ein Mistwetter ist. Ich habe nichts gegen Regen, im Gegenteil gehe nie mit Schirm, außer, wenn ich eben vom Friseur komme oder wenn ich schick gedresst bin und eine Verabredung habe. Ansonsten eher nicht.

Also Regen kann mir nichts anhaben, außer dieser kleine, gemeine, fieselige Regen, der überall durch und durch geht. Da ist es wurscht, ob man einen Schirm dabei hat oder nicht. Gut, der Kopf ist geschützt, aber der Rest wird so oder so trotzdem nass. Also kann ich ihn zu Hause lassen, den Schirm. Dabei gibt es so tolle Schirme, wunderschöne Muster. Doch ehrlich, ich habe vor kurzem einen gesehen, den fand ich total schick, aber ich habe ihn nicht gekauft, weil ich nicht würde haben wollen, dass er nass werden würde. Das andere Risiko ist das, dass ich ihn bestimmt irgendwo vergessen hätte, da ich es nicht gewöhnt bin einen Schirm bei mir zu tragen.

Dieses eklige, fiesige Regenwetter verleitet Mensch dazu sich auf die Couch zu verkrümeln, ein gutes Buch darf dabei natürlich nicht fehlen und einfach nicht mehr raus zu schauen. Aber leider geht das auch nicht, weil es Arbeit gibt, die keinen Aufschub duldet. Sich mit dem Rücken zum Fenster setzen, das wäre auch eine Möglichkeit, damit man dieses Elend da draußen nicht sieht. Was aber nicht unbedingt intelligent scheint, da man sich selbst das Licht nimmt. Auch nicht gut. Was tun? Stellen wir uns der Tatsache, dass der Herbst angekommen ist, räumen endlich die Sommersachen weg, probiert die Wintersachen von letztem Jahr an und gibt das, was man nicht mehr tragen möchte in die Altkleidersammlung. Die Wintermäntel gucke man durch, die gefütterten Schuhe ebenfalls.

Nun kann fast nichts mehr passieren und der Winter kann kommen. Nein, noch nicht ganz, ich warte noch darauf, dass meine Zitrone, die voller Früchte hängt, die noch reifen müssen, abgeholt wird. Der Anruf der Gärtnerei in der der sie überwintert kann tagtäglich kommen. Wenn sie weg ist, dann wäre es das. Schnell vorbei gegangen der Sommer, der nicht so war, wie wir das wollten.

So nachdem ich nun genug über den Regen geschrieben habe, lasse ich es für heute gut sein. Packt Euch wasserfest ein, wenn ihr rausgeht. Vielleicht nehmt ihr einen warmen Kaffee in einem Thermo-Becher mit, schaden kann es nix. Passt auf, dass ihr Euch keinen Erkältung holt, da draußen, wo es alles nass ist.

Lasst es Euch gut gehen, trotz des Wetters und genießt den Tag.

 

 

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