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Donnerstag – Klatschtag

Die „Frau im Spiegel“ zeigt gleich zu Anfang Bilder von Julia Roberts und Familie im Urlaub. Ich weiß nicht wie es ist mit ihr zu arbeiten, aber privat scheint sie die Normalofrau schlechthin zu sein. Da hört man nix, liest man ehr selten etwas über sie, ihren Mann und die Kinder und das verdient meinen vollen Respekt. Dass die Werbekampagne verboten wurde auf denen Julia Roberts überirdisch gut aussieht, Pech würde ich sagen, denn wenn ich gestern Marianne Koch bei Lanz gesehen habe, die eben 80 Jahre al wurde und aussieht wie eben 50 vorbei, dann scheint es möglich zu sein, dass es die ewig jung aussehenden Menschen gibt. Frau Koch hat versichert, dass da keine chirurgische Manipulation im Spiel sei.

Selbst Prinzen und Prinzessinnen müssen in die Schule und nicht nur das, sie müssen auch einen ersten Schultag über sich ergehen lassen. So geschehen in Norwegen, ob er wieder hingehen möchte entzieht sich allerdings meiner Kenntnis, darüber gibt der Artikel keine Auskunft, aber aus mütterlicher Erfahrung kann ich sagen, dass es Kinder gibt, die diesen Tag mit einem „Das war es dann“ quittieren und am nächsten Tag dort nicht wieder hingehen wollen.

Es gibt diese Woche kaum eine Zeitung, die sich nicht mit der royalen Schwangerschaft in Schweden beschäftigt. Natürlich weiß nun jede was sie zu tun und zu lassen hat, wie schwer es für sie gewesen sein soll schwanger zu werden, da sie anno zwick an einer Magersucht erkrankt war. Hallo Freunde der schreibenden Zunft erstens wird sie schon wissen wie das so geht ein Kind mit ihrem Partner zu zeugen, dann ist Schwangerschaft keine Krankheit, das ist ein vollkommen normaler natürlicher Vorgang und drittens nun verfolgt sie nicht auf Schritt und Tritt, sondern gebt ihr den Freiraum, den sie nun gerne hätte.

Und wir klumpen, nein Klumen mal wieder, keine Gazette zur Zeit ohne Bilder von ihr, sogar die Tageszeitungen sind davon betroffen, so sind bei der BZ, hinten letzte Seite heute Bilde von ihr und Seal in Indien und ohne Kinder zu sehen. Weniger ist manchmal mehr.

Hardy Krügers Jr. Sohn starb vor einigen Wochen am plötzlichen Kindstod. Das, was er und seine Frau jetzt durchleben müssen ist das grausamste, was Menschen erleben können: der Tod des eigenen Kindes leben zu müssen. Beide werden irgendwann wieder am Leben teilnehmen, werden auch wieder lachen können, aber trotzdem wird es nie wieder so sein wie es gewesen war. Die Trauer, der Schmerz ist immer da, er ändert sich, wandelt sich, aber er bleibt. Ich wünsche beiden Geduld miteinander, wünsche ihnen Freunde und Familie, die das aushalten können.

Da wären wir dann bei Familie. Ein Cousin von Oliver Geissen beklagt sich in der „Freizeit Revue“ darüber, dass der Moderator nichts von der Familie wissen will. Familienbande sind keine Garantie für Sympathie und bitte das ist ein Cousin was erwartet er? Ich habe auch eine Cosuine mit der ich keinen engen Kontakt habe, die ich ab und an mal sehen, wenn sie meine Mutter besucht und mit der ich telefoniere, wenn es um diese geht. Daraus einen Familienkrieg zu machen geht dann doch ein wenig zu weit.

„die aktuelle“ fragt im Hinblick auf den Fall des CDU-Politikers von Boetticher was mit unseren Männern los sei und nennt dabei Kachelmann, Strauss-Kahn. So gesehen gute Frage. Antwort habe ich keine. Allerdings finde ich es abartig, wenn die Romanze des Politikers schon über Monate zu Ende ist, dies dann an die Öffentlichkeit zu zerren. Das war ganz sicher mit der Absicht geschehen ihn zu Fall zu bringen. Auffällig, dass da im Moment so viele Politiker zu Fall kommen, die gute Aussicht hatten Machtpositionen zu besetzen, bzw. solche besetzt haben. Ich wette, dass da jetzt schon welche sitzen, die Material über SPD und Grüne sammeln, da damit zu rechnen ist, dass diese die nächsten Wahlen gewinnen werden. Irgendwie hat auch der Briefbombenanschlag auf den CDU-Kandidaten in Berlin für mich einen schalen Beigeschmack und es würde mich nicht wundern, wenn das hausgemacht ist. Welch ein kindisches, unwürdiges Gehabe.

Ein Schmankerl zum Schluß: Der werdende Vater Fritz Wepper. Zu sehen ein Bild auf dem er genauso schwanger aussieht wie seine neben ihm gehende schwangere Freundin. Dazu wird seine Frau Angela gefragt was sie zu diesen Bildern sagt. Was soll sie schon sagen? Schwanger sieht er halt aus und dem Inhalt des Interviews zu urteilen kann hier eine Schlammschlacht erwartet werden. Wir werden es erleben.

Ein wenig sommerlich ist es zurzeit schon, oder? Zumindest haben wir es landauf, landab mit heftigen Sommergewittern zu tun. Hier eignen sich die „AIT-Gerichte“, da kommt alles in einen Topf, dann ab in den Ofen und gut ist. Hierfür eignet sich Gemüse aller Art, Hähnchen sowieso und ein paar Kräuter auch noch.

In diesem Sinn habt Spaß und lasst es Euch gut gehen.

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