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Donnerstag – Klatschtag

Ich weiß ja auch nicht, jede auch nur im Ansatz prominente Frau kreiert ihre Kosmetik- und/oder Parfümserie. Angefangen von Uschi Glas über Paris Hilton bis hin zu Birgit Schrowange. Womit wir bei Klatsch und Tratsch angekommen sind. Diese Woche in „Frau im Spiegel“ erzählt Birgit Schrowange, dass sie ihren Traum leben würde. Herzlichen Glückwunsch hierzu. Sie moderiert ein Magazin bei RTL, das ich zugegeben vielleicht insgesamt drei Mal gesehen habe.

Frau Schrowange hat nun auch ihre eigene Kosmetikserie. Die wird nicht besser und nicht schlechter als irgendein Produkt sein, das man in einem Drogerieladen kaufen kann. Ich meine das Thema der Kosmetikserien ist ausgelutscht und wenn Du Schrumpelhaut hast, dann hilft nur chirurgisches Können, sofern man nicht dazu stehen kann. Das ist in Ordnung, wenn man diesen Weg gehen möchte, da sage ich nichts dagegen und ich kann mich an einen sehr guten Bericht über eine Klinik in Zürich erinnern. Ich habe etwas gegen starre Botox-Mienen und ebensolche aufgespritzte Lippen mit der Wirkung, dass Ähnlichkeiten zu Orang Utans nicht zu bestreiten sind. Das sieht geradezu albern aus. Der Rest macht der übliche Visagist oder die Visagistin, ohne die sich niemand fotografieren lässt. Freiwillig jedenfalls nicht.

Ich biete nochmals das Thema Monaco an: Lasst das Fürstenpaar endlich mal in Ruhe. Es wird nicht der letzte Vaterschaftstest sein, den der Fürst über sich ergehen lassen muss, voraus gesetzt ein solcher war Ursache für die mögliche Verstimmung am monegassischen Hof. Es wäre angebracht, wenn die Öffentlichkeit sich einfach mal für ein paar Wochen aus dieser Beziehung heraus hält, die Gazetten verzichten darüber zu berichten. Ich meine das wäre fair.

Frau Kässmann ist als in Berlin angekommen. Herzlich willkommen in dieser wunderschönen Stadt. Noch immer bewundere ich sie dafür, dass sie die Konsequenz aus ihrer Alkoholfahrt gezogen hat. Auch dafür, dass sie einfach mal ein Zeit nach Amerika gegangen ist. Passt alles würde ich sagen. Nun ist das vorbei, ist es ausgestanden und nun muss gut sein. Ich denke man kann gespannt sein was sie in Zukunft wird.

Noch ein Prominenter, der für zwei Jahre die Flucht nach vorne in die USA antritt: Karl-Theodor zu Guttenberg zieht mit seiner Familie dorthin. Da scheint es sich nach derlei Affären und Begebenheiten besser zu leben, als in unserem Land. Ob das eine deutsche Eigenart ist, einfach keinen Schlußstrich ziehen zu können? Ich weiß es nicht. Wir werden sehen, wenn sie wieder zurückkommen, sofern sie das dann auch tun.

Jennifer Lopez und ihr Mann haben sich getrennt. So was soll in den besten Familien vorkommen. Sie ist eine attraktive Frau, keine Frage und auch, wenn ich jetzt von allen Seiten Schelte bekomme: ihr letztes Lied hängt mir zu den Ohren raus. Abgesehen davon, dass es Ohrwurmcharakter hat, es ist einfach nur Stampf fünf und nicht mehr. Trotzdem wünsche ich ihr, ihrem Mann und den Kindern, dass alles soft und smart über die Bühne geht. Das scheint im Hause Schwarzenegger wohl eher nicht der Fall zu sein, denn laut Yellow Press bahnt sich hier ein Rosenkrieg an.

Ansonsten befinden sich die meisten Menschen, so auch viele Prominente in Urlaub. Letzte Woche waren Bilder mit mehr oder weniger Bauch, Brust und Po in allen Ausgaben der Regenbogenpresse zu sehen. Überall dort wo ein Fotograf auftauchen könnte, lümmelten sie am Strand, Pool und allem worauf man sich eben lümmeln kann. Königsfamilien wie zum Beispiel die aus Holland luden die Presse zu einem offiziellen Fototermin, damit die Familie danach ungestört Urlaub machen kann. Sollen sie das tun.

Lasst es Euch bis nächste Woche gutgehen.

 

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10 Kommentare zu „Donnerstag – Klatschtag“

  • barbara2 says:

    klatschtag hatte ich ganz vergessen;-) irgendwie ist für mich heute nicht donnerstag. aber mit den usa hast du recht, viele promis ziehen gerne dahin oder auch in die schweiz, weil sie da in ruhe gelassen werden, die deutsche presse und ich glaube die englische sind eine katastrophe
    wenn bei schwarzeneggers ein rosenkrieg kommt, dass muss die frau in all den jahren furchtbar viel ausgehalten haben

  • Gitta says:

    Ging mir auch so gestern, hatte den Donnerstag nicht als solchen verinnerlicht, wenn da nicht dieses Gefühl gewesen wäre ..da war n och was, da war noch was ….
    Es geht wie immer ums Geld bei Schwarzeneggers. Es sit sehr viel publikumswirksamer das in der Öffentlichkeit auszutragen, als sich so zu einigen. Auf der anderen Seite hätten die Zeitungen ja alle ncihts mehr zu schreiben :-).
    Dir ein schönes Wochenende.

  • Robert says:

    Was uns mal interessieren würde:
    Hat Frau Dr. Käßmann während ihres USA Aufenthalts auch eine Alkohol-Entziehung gemacht, eine Al-Therapie?

  • Gitta says:

    Warum sollte sie?

  • Robert says:

    …auch Frau Dr. Käßmann bräuchte professionelle Hilfe zur Bewältigung und dauerhalten Überwindung des Alkoholproblems.

  • Gitta says:

    Mir ist nicht bekannt ob Frau Dr. Käßmann ein Alkoholproblem hat. Die Tatsache, dass sie mit Alkohol am Steuer erwischt worden war, muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass sie ein Alkoholproblem hat, kann es theoretisch gesehen aber auch nicht ausschließen. Wenn jemand dabei erwischt wird, dass er oder sie mit Alkohol am Steuer fährt, dann muss das nicht unbedingt bedeuten, dass der- oder diejenige abhängig ist, kann es aber auch nicht ausschließen. Egal in keinem Fall darf man mit Alkohol am Steuer eines Fahrzeugs sitzen.

    Sollte Frau Dr. Käßmann ein Problem mit Alkohol gehabt haben, dann bin ich mir sicher wird sie das genauso konsequent angegangen sein, wie sie die Konsequnezen aus der Situation selbst gezogen hat.

  • Robert says:

    Die nächtliche 1,54-Promille-Fahrt von Frau Dr. Käßmann und Beifahrer war ein ‚Gelage‘ vorausgegangen. Wer so betrunken ist und noch Auto fahren kann (?), muss an Alkohol gewöhnt, d. h. ‚adaptiert‘ sein. Insofern treffen die Kriterien des therapie-bedürftigen Alkoholismus zu.

  • Gitta says:

    Ich habe zum Alkoholgehalt der Frau Dr. Käßmann im Internet foglende Berechnung gefunden: Der Alkoholgehalt des Blutes nach einem Glas Wein ist unter anderem vom Gewicht und vom Geschlecht abhängig. Eine Frau, die 55 Kilogramm wiegt und 1,54 Promille Alkohol im Blut hat, müsste demnach 51 Gramm Alkohol getrunken haben. Das entspricht rund 1,3 Litern Bier oder 0,6 Litern Wein. Ein 80 Kilo schwerer Mann erreicht erst mit 2,2 Litern Bier 1,54 Promille und eine 70 Kilo schwere Frau mit 0,74 Litern Wein. Wenn jemand erregt oder müde ist oder seit längerem nichts gegessen hat, kann sich die Wirkung des Alkohols verstärken.

    Ohne diese Diskussion jetzt bis in alle Ewigkeit hinziehen zu wollen, das klingt mir nicht nach einem vorausgegangenen Gelage, eher nach einem gemütlichen Essen beim Italiener mit Apperitif, zwei Gläsern Wein zum Essen und danach ein Degistif und dann hat sich das bei einer Frau ihrer Gewichtsklasse sehr schnell ohne dabei bereits eine Abhängigkeit zu haben oder in einer solchen zu sein. Ich vermag mir kein Urteil zu erlauben wie das bei anderen Menschen ist, das kann nur derjenige selbst tun.

  • Robert says:

    Es ist ja erstaunlich, wie medizinische Laien forensische Berechnungen anstellen, um mit mathematischen Klimmzügen den tatsächlichen Alkoholkonsum von Fr. M. Käßmann in fraglicher Nacht zu errechnen. Die 1,54-Promille-Fahrt war vielleicht nur wegen der alkohlischen Gährung der 2 Stück Obstkuchen vom Gemeinde-Nachmittag möglich geworden?

  • Gitta says:

    Wenn ich Zeit habe setze ich mich hin und berechne unter Einbezug dessen, was bekannt ist und was man schätzen kann, was sie getrunken haben könnte, das ist nicht das Problem, das könnte sogar der von Dir beschriebene medizinische Laie, sofern er rechnen kann. Ich bin mir wohl bewusst, dass Alkohol heute eine sehr großes Problem ist, das durch alle Schichten der Gesellschaft geht, aber wenn Du unbedingt wissen möchtest ob sie in den USA einen Entzug gemacht hast, dann musst Du sie einfach selbst fragen. Deine Anfrage richte einfach an die evangelische Landeskirche Berlin, die werden sie sicher weiter leiten.

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