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Donnerstag – Klatschtag

Tja nun isser zu Hause, der Prinz Harry. Was hinter verschlossenen Türen passiert ist? Ich weiß es nicht, niemand weiß das und ehrlich es geht uns auch nix an. Es hat nach Ärger für ihn gerochen, auf der anderen Seite, wie wissen das nicht, vielleicht saßen die Royals alle da und habe Schenkelklopfer gespielt und sich einen Affen gelacht. Auch das wissen wir nicht. Eins aber wissen wir schon: Der Mann ist einfach noch nicht erwachsen geworden.

Die „Frau im Spiegel“ hat ihrem Bericht die Überschrift „Harry – die nackte Kanone“ gegeben. Autsch! Eigentlich ist das, was er gemacht hat im Grunde nicht peinlich. Er seine Hüllen fallen lassen, na und? Alkohol enthemmt, wissen wir alle. Jeder darf das, aber halt er nicht und er hätte es – Alkohol hin oder her – einfach wissen müssen, dass die Queen hier sicher keine Schenkelklopfveranstaltung für seine Rückkehr arrangiert. Er wird, wie schon so einiges in seinem Leben, auch das aussitzen, irgendwo, irgendwie.

Die „Neue Post“ schreibt Oliver Geissens Familie kann sich an ihrem Wohnort nicht mehr sicher fühlen. Liest man das so eben mal im Vorübergehen dann denkt man, dass sie da bedroht wird. Diese Familie ganz alleine und sonst niemand. Das ist natürlich vollkommener Blödsinn. Inhalt des Artikels ist der, dass sich in dem Wohnviertel in dem die Familie wohnt Nachtleben angesiedelt hat. Ich würde sagen das ist persönliches Pech, kommt überall und immer wieder vor und vor allem passiert das auch Klein Karl von nebenan.

Eigentlich weigern sich meine Finger zu tippen, dass gleiche Gazette weiß, dass der Kinderwagen für den Nachwuchs des britischen Prinzenpaares William und Kate schon da ist. Kate hat den verschlossenen Raum betreten dürfen in dem all der alte Krempel sämtlicher Familienmitglieder aus längst vergangenen Zeiten lagern und da wäre dann auch erwähnter Kinderwagen. Ein Monstrum für das sie einen Kleinlaster brauchen um ihn zu transportieren. Prinzessin Kate lächelte zu allem und zeigte sich begeistert. Nach außen – und innen? Das wissen wir nicht und werden es wohl nie erfahren. Gut so.

Die „Frau im Spiegel“ zeigt gleich auf Seite 5 wie tief Frau sinken kann. Wer? Na unser aller Kanzlerin. Wir alle haben die Bilder gesehen als sie bei ihrem Staatsbesuch in Moldawien tief im Sessel versank und zwar so, dass sie überrascht war. Ich glaube jeder kennt dieses doofe Gefühl, wenn man denkt man sitzt und tut das noch lange nicht und die Sitzfläche gibt mehr und mehr nach. Ihr Gesicht sprach Bände, richtig menschlich, oder nicht?  

Prinzessin Madeleine, die jüngere Schwester der Kronprinzessin Viktoria, scheint daran zu denken ihren jetzigen Gefährten zu heiraten. Nach einer geplatzten Verlobung hat sie ihre Heimat Schweden verlassen und lebt nun in New York. Große Stadt, Anonymität. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich das auch so gemacht hätte. Nun schwebt über ihre und ihrem Neuen das Hochzeitsgerücht. Nicht nur das, die Prinzessin will ganz klein, ganz privat und wenn möglich heimlich heiraten. Ich kann den Wunsch verstehen, aber sie gehört nach wie vor der schwedischen Monarchie an und ich weiß nicht, ob sie die Schweden da nicht vor den Kopf stoßen würde. Sie ist volljährig und sollte wissen was sie tun kann und was sie besser vermeiden sollte.

Manche Prominente haben wirklich einen Knall und zwar ordentlich. Da stackst eine Lady Gaga mit riesiger Sonnenbrille, eingekuschelt in dickes rosa Plüsch, bei brütender Sommerhitze durch die New Yorker Läden. Mal ehrlich hat sie das nötig so aufzutreten? Hat sie Angst vor dem Vergessen, dass sie niemand erkennen würde, wenn sie stinknormal shoppen gehen würde? Mein Gott, ich weiß nicht was doofer ist, das was Prinz Harry gemacht hat, dass er die Hüllen fallen ließ und aufgefallen ist, oder das was Lady Gaga da gezeigt hat.

Ein Satz zu Christiane Neubauer: Sie hat über ihre Trennung, ihre Familie, ihr neues Leben ein Buch geschrieben, vielleicht von einem Ghostwriter schreiben lassen. Liebe Christiane Neubauer es interessiert mich nicht die Bohne und was kann da mehr drin stehen als das was monatelang durch die Presse marschiert ist? Ich gebe die Empfehlung heraus: Laßt es einfach in den Regalen liegen.

Über Verona Poth und die Beziehung zu ihrer Mutter schreibt „die aktuelle“. In allen Artikeln, die ich in den letzten Monaten über dieses Thema gelesen habe, geht es immer darum was Verona Poth ihrer Mutter antut, die in Hamburg lebt und Verona im rheinischen Meerbusch. Nun lichtet diese Gazette Bilder ab, die zeigen wie Franjo Poths Mutter mit ihrem Enkelkind spielt und jammert wie furchtbar das sein wird, wenn die arme „Mamita“ das sieht. Punkt 1: dann lichtet diese Bilder doch nicht ab. Punkt 2: es gibt immer zwei Seiten. Es wird schon einen Grund geben weshalb die alte Frau nicht bereit ist in der Nähe ihrer Tochter in eine Seniorenresidenz zu gehen. Man muss Verona Poth nicht unbedingt mögen, aber ein wenig Objektivität wäre hier durchaus angebracht.

Es gibt viele Pilze in diesem Jahr. Der Sommer war nass und kühl und über zu wenig Regen konnten wir alle uns nicht beklagen. Deswegen kommen sie jetzt alle raus: Pilzgerichte. So auch in der „Freizeit Revue“: Medaillons im Blätterteig mit frischen Pilzen, Pilzsuppe mit Ravioli, Pilzstrudel mit Kasseler, Puten-Pilz-Gulasch, Knödel mit Pilzragout, Gemischte Pilzpfanne, Pfifferlings-Salat, Pilz-Quiche, Waidmanns-Strudel u.v.m.

In den Geschäften habe ich schon den einen oder anderen Kürbis gesehen, die zum Kauf angeboten werden, die Farbe des Laubes der Bäume hat sich schon verändert, das frische Sommergrün wird matt, die Felder sind lange schon abgemäht, in den Zeitungen wird schon längst die neue Mode präsentiert, mit anderen Worten der Herbst kündigt sich an. Genießt die Wärme dieser Spätsommertage und: Laßt es Euch gut gehen.

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