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Donnerstag – Klatschtag

Schlagzeilen machte gestern die Nachricht, dass Angelina Jolie sich beide Brüste amputieren ließ.  Der Grund dafür weiß inzwischen jeder, sie trägt ein verfluchtes Gen in sich, das ihr eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit beschert an Brustkrebs zu erkranken. Diese Entscheidung treffen zu müssen, ist schon ein Hammer. Es gibt viele Frauen, die diesen Weg bereits gegangen sind, gehen mussten, weil sie leben wollen, nicht mehr und nicht weniger. Ich bewundere ihren Mut, ziehe meinen Hut, dass sie damit  massiv an die Öffentlichkeit gegangen ist und damit einigen Frauen eine derartige Entscheidung vielleicht ein wenig leichter macht. Vielleicht sollte man das sinnbildlich dafür betrachten, dass man mit sich sorgsam umgehen sollte, Vorsorge wahrnimmt und für den Fall, dass man zu einem Risikokreis gehört Beratung sucht und abverlangt.

Das Liebespaar, das vergangene Wochen die Presse geradezu beglückt hat, war Desirée Nosbusch und Dieter Zetsche. Ein Paar, das irgendwie gut zueinander gepasst hat. Nun haben sie sich getrennt, als Grund gaben sie an, dass sie ihre verschiedenen Welten nicht zusammenbringen konnten. Finde ich irgendwie schade, gibt es doch zahlreiche Wirtschaft/Unterhaltungbeziehungen, die bereits über Jahre bestehen. Ob es ein Weg für beide zurück gibt? Keine Ahnung, ich hoffe aber mal, dass sie gute Freunde bleiben.

Es sind einmal mehr Fußballerbeziehungen in den Focus gerückt und Gerüchte wer mit wem, warum und weshalb zusammen, getrennt ist, wer Nachwuchs bekommt, nein ich schreiben nicht warum, wer nicht, wer darauf wartet steht geschrieben. Bastian Schweinsteiger und Sarah Brandner sind seit sechs Jahren ein Paar. Wer weiß, vielleicht sind sich längst schon verheiratet und niemand hat das mitbekommen.  Das würde ich den beiden irgendwie zutrauen. Verheiratet dagegen ist Thomas Müller. Seine Ehefrau Lisa ist Spring- und Dressurreiterin, aha, und hält ihm ansonsten den Rücken frei. Toni Kroos und Jessica Farber sind seit fünf Jahren ein Paar und erwarten ihr erstes Kind. Mario Gomez und Carina Wanzung, zugegeben keine Ahnung wer sie ist, ein Model ja, mehr weiß ich nicht. Mats Hummel und Cathy Fischer sind seit sechs Jahren ein Paar und Gerüchte, dass sie fremd geguckt haben soll, dementierte er gerade. Gucken darf sie doch mal, oder? Robert Lewandowski wird im Juli heiraten. Mario Götze ist mit der Psychologie-Studentin Ann-Kathrin Brömmel liiert, einfach mag es Manuel Neuer, er ist seit fünf Jahren mit der Friseurmeisterin Kathrin Gilch zusammen. Arjen Robben hat mit seiner Frau Bernadien drei Kinder, ebenso wie Frank Ribérie und Ehefrau Wahiba, während Philipp Lahm und Ehefrau Claudia das auf ein gemeinsames bringen, Jupp Heynkes und seine Frau Iris bringen es auf 46 Ehejahre und eine Tochter, während Jürgen Klopp mit seiner zweiten Frau Ulla kein gemeinsames Kind hat, jeder jedoch eins aus der vorangegangenen Ehe hat.

Getrennt haben sich Jürgen Prochnow, bekannt aus dem Film „Das Boot“. Ich weiß nicht, vielleicht ist das Rollenangebot für den alternden Schauspieler, er ist immerhin schon 71 Jahre alt, nicht gerade üppig, während sie als Regisseurin und Produzentin während der letzten drei Jahre ordentlich zu tun hatte. Man wolle sich gütlich trennen. Passt schon, ich hasse Rosenkriege.

Michelle Hunziker, die von ihrem Typ Tomaso Trussardi ein Kind bekommt, geriet diese Woche gleich zwei Mal in die Schlagzeilen: das erste Mal, weil sie und ihr Freund sich in der Öffentlichkeit gezofft haben sollen und weil sie sich, trotz Schwangerschaft, bei einem familiären Treffen ein Glas Wein oder Champagner, oder was auch immer geleistet hat. Daraus wurden eine Krise und Alkoholismus gemacht und sogleich wurde in dem Artikel darauf hingewiesen, dass Kinder der Mütter, die Alkohol trinken kleiner sind, retardiert und ansonsten auch nicht gesund wären. Grundsätzlich stimme ich zu, dass es nie gut kommt, wenn werdende Mütter in der Öffentlichkeit Alkohol trinken. Grundsätzlich stimme ich auch zu, dass regelmäßiger Alkoholgenuss nicht gut für das Baby ist. Ich gebe zu, dass ich damals noch, ab und an während der Schwangerschaften mal ein Glas Wein getrunken habe, oder wenn der Anlass da war, auch mal mit Sekt angestoßen habe. Meine Kinder hatten alle ein ordentliches Geburtsgewicht. Natürlich warne ich davor Alkohol zu unterschätzen, aber ich warne auch davor jeden als Alkoholiker zu verdammen, der sich ab und an ein Glas gönnt. Ich habe natürlich gut reden, trinke ich heute überhaupt keinen Alkohol. Alkohol ist eine sehr gefährliche Sache, wenn man nicht merkt wie er verändern kann, wie der Denken und Handeln beeinflusst, letztes bekanntes Beispiel Jenny Elbertz-Elvershagen, die nach einem öffentlichen Absturz, der zwar unangenehm anzusehen war und vielleicht musste er ausgestrahlt werden, damit sie endlich reagiert und einen Entzug gemacht hat. Bilder wie wir sie zum Beispiel von David Hasselhoff gesehen haben, wer braucht das schon?

Die Ehe der Jauchs gerät immer mal in den Focus der Gazetten. Sei es eine Bemerkung, die er macht, eine Geste, ein Blick, keine Ahnung was noch alles. Da wird super genau hingeschaut ob er mit oder ohne Frau kommt, ob er lächelt oder schlecht gelaunt wirkt. Er selbst hat über die Jahre versucht seine Familie aus der Öffentlichkeit heraus zu halten. Irgendwie passt das schon, denn ich meine Prominentenkinder müssen eine Chance bekommen normal leben zu können, auch wenn sie – meistens jedenfalls – von Geburt an privilegiert sind. Es muss nicht sein, dass wir wirklich alles wissen und ein Stück Unbekümmertheit müssen diese Kinder einfach haben. Was an der Jauch’schen Ehemiesigkeitsgerüchten dran ist? Niemand weiß das außer dem Paar selbst.

Damit komme ich zu einem deutlich angenehmeren Thema: Zu sommerlich leichten Cremetorten. Tolle Torten! Meine sehen nie so aus. Natürlich weiß ich, dass es Menschen gibt, die speziell Lebensmittelfotografie machen und Torten für Bilder aufpeppen. Aber im Ernst, mir läuft gerade das Wasser im Mund zusammen: Pfirsich-Joghurt-Torte,  Himbeer-Ricotta-Torte, Rhababer-Torte, Frischkäse-Torte nach Melba-Art, Aprokosentorte, Erdbeer-Mousse-Torte uv.m.

Tja, die Eisheiligen habe wir, glaube ich geschafft, jetzt kann uns nichts mehr aufhalten, Sonne, Sommer, Biergarten, Wohlfühlen, draußen sein, während der Mittagspause die Parkbänke bevölkern, die Curry am Stand genießen ohne zu frieren und kalte Füße zu bekommen. Schwimmen gehen, auch noch eine Option, was hier in Spandau ein kleines Kunststück ist, weil ich finde, dass es viel zu wenig Schwimmbäder gibt. Ob wandern, ob schwimmen, ob Sport jedwelcher Art, ob in der Sonne liegen und faulenzen: Laßt es Euch gut gehen!

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