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Freitag – Wochenende

Freitag, die Woche ist einfach so dahin gerast. Zugegeben, ich habe ordentlich geackert weil sich unsere Oma, nach einer Antibiotikabehandlung, einen Darmkeim eingefangen hat. Zum Glück kannte ich die Symptome, so dass wir rasch Abhilfe schaffen konnten. Trotzdem war sehr anstrengend gewesen, sie ist da ja vollkommen darauf angewiesen, dass man sie hegt und pflegt. Obendrein muss ich aufpassen, dass ich das nicht auch noch bekomme, denn das wäre doof und ganz blöd, aber ich hoffe mal, dass dieser Kelch an mir vorüber geht.

Dann rief meine Freundin an, bei ihr hätte sich ein Magen-Darm-Infekt breit gemacht. Danke das war es, ich besuche sie nicht. Überhaupt ist sie der Hammer, nach diabetischen Problemen und einem dadurch entstandenen Vitamin B1 Mangel war sie über ein Jahr geistig nicht ansprechbar. Das war so gemein wenn ich sie besucht habe, weil man noch nicht einmal über gemeinsame Erinnerungen quatschen konnte. Da war nix mehr. Sie war irgendwie noch eingeschränkt da und selbst da einfach da. Sie ist wieder da, hat sich ins Leben zurückgekämpft, ist geistig wieder fit und freue mich schon darauf mit ihr wieder in die Philharmonie zu gehen. Man glaubt man träumt, wenn ein Anruf kommt und eine vertraute Stimme, mit der du nie gerechnet hättest, sagt deinen Namen. Das ist wie Himmel und Hölle zusammen, das ist wie Ostern und Weihnachten auf einem gemeinsamen Tag, das ist wie, ach keine Ahnung findet selbst Worte dafür, denn ich denke ihr alle hattet schon so Eure Erlebnisse, die Euch auch heute noch Gänsehaut bescheren. Das war aber schon vor zwei Wochen geschehen oder sind das schon drei Wochen her?

Ich habe diese Woche trotz allen noch etwas gemacht: Ich habe nach über 20 Jahren mal wieder eine Handarbeit begonnen. Ja, doch ehrlich. Nein, keinen Pullover, weil ich in meiner handgearbeiteten Pullis niemand hinein quetschen will, denn kein Mensch hat deutlich unterschiedlich lange Ärmel und ist so schief gebaut, dass der Pullover wieder gerade erscheint. Nein, das lasse ich. Aber ich verrate auch noch nicht was es ist, könnte ja sein, dass meine große Tochter mitliest, denn das, was ich anfertige ist für meine süße Enkeltochter. Mal gespannt, ob ich rechtzeitig zu Weihnachten fertig werde.

So nun gehe ich ins Wochenende, mit Handarbeit und einer großen Kanne Tee, geht das heute Abend ab in den Sessel und erst am Sonntagabend wieder heraus. Nein, das war ein Scherz, schließlich ruhen meine Pflichten nicht, nur weil Wochenende ist. Ich wünsche Euch, dass ihr Eure Pflichten ratz fatz erledigt habt und dann zum gemütlichen Teil übergehen könnt. Den Kranken und da gibt es zur Zeit jede Menge, wünsche ich gute Besserung und für alle insgesamt: Laßt es Euch gut gehen!

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