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medpex – ein Bilderbuchunternehmen

Wenn ich eine Rezension schreibe, dann darf ich doch auch über ein Unternehmen schreiben, oder? Ich muss ganz vorne in meiner Jugendzeit beginnen. Wer allzu rührselig veranlagt ist, der möge ein Taschentuch bereit legen. Gehen wir also in die Zeit, da ich noch klein gewesen war und meine beiden Geschwister noch gelebt haben. Mein großer Bruder war ein richtiger großer Bruder gewesen, so einer, der seine kleine Schwester mit ins Kino genommen hat oder auch al mit in ein Restaurant. Er war der große Bruder, der mich manchmal mitten in der Nacht geweckt hat, mir etwas erzählt hat an das ich mich aber am nächsten Tag nicht mehr erinnern konnte. Vielleicht hat er mir das deswegen erzählt.


Mein Bruder war ein verrückter Typ, hatte Phantasien, Ideen, den Blick für das kommende Leben, das ihm aber am Ende verwehrt geblieben war. Wie das so ist, hatte er einen besten Freund und der als Firmengründer inzwischen in den Ruhestand gegangen ist, darf ich das heute so schreiben. Die beiden Jungs unternahen eine Menge miteinander, wurden gemeinsam erwachsen, fanden die perfekten Frauen, die sie liebten und das auch noch tun, bekamen Kinder, die inzwischen lange schon erwachsen sind. Dieser Freund war der zuverlässigste Freund, den ein Mensch haben kann, ein sehr feiner, bis heute bescheiden gebliebener Mensch und als mein Bruder im Sterben lag, da saß er immer noch an seinem Bett, als andere Freunde sich längst schon nicht mehr getraut haben zu kommen. Er war, gemeinsam mit uns, an der Seite meines Bruders, der dieser, erst 25 Jahre alt, für immer gegangen ist.
Medpex heißt das Unternehmen, das F. Bichler, der Freund meines Bruders gegründet hat und mit dem mich weit mehr Parallelen verbinden, als der Tod meines Bruders und wann immer sich die Gelegenheit ergibt, treffen wir uns mit unseren Partnern, seine Frau ist mir genauso nah wir er, wenn wir in unsere Heimat fahren. Wir haben nach so langen Jahren immer noch Kontakt zueinander. An dieser Stelle verlassen ich den privaten Teil dieses Artikels mehr möchte ich nicht erzählen und wende mich de Unternehmen medpex zu, das heute von seiner Tochter geleitet wird. F. Bichler fing mit einer Apotheke an und dann folgte irgendwann medpex, das eine Versandapotheke ist, in meinen Augen DIE Versandapotheke und sehr erfolgreich und das nicht ohne Grund. Letztes Jahr durften wir einen Blick hinter die Kulissen werfen. Ich kann nur sagen, dass ich total überwältigt gewesen und sehr beeindruckt war. Technisch kennen wir es heute, dass in einigen Apotheken, die Medikamente von einem Roboter aus dem Regal genommen und über eine Öffnung zu dem jeweiligen Verkaufsplatz gebracht werden. Das System, welches in Apotheken arbeitet, arbeitet bei der Versandapotheke medpex genauso, nur ist hier alles überdimensional groß. En detail zu beschreiben, würde meinen Artikel sprengen und Euch wahrscheinlich langweilen, aber ich war sehr beeindruckt von dem, was ich sehen durfte.
Ich war Versandapotheken gegenüber skeptisch, mir war das System früher immer irgendwie verborgen geblieben und wäre ich nicht mit dem Gründer von mexpex befreundet, ich weiß nicht, ob ich das je ausprobiert hätte. Um Einwänden wie „persönliche Beratung findet nicht statt“, oder es gibt keinen „Hinweis auf Risiken“, um nur zwei Beispiele zu nennen, vorzubeugen, das stimmt nicht. Es gibt sehr wohl Warnhinweise, wohl in schriftlicher Form, aber absolut verständlich geschrieben. Es gibt sie und man sollte sich die Mühe machen das zu lesen. Bislang habe ich immer solche Medikamente geordert, für die keine Rezepte erforderlich gewesen waren. Das ging immer ratzfatz, und kam auch immer an, bis ein einziges Mal ein Paketbote den Eingang der Seniorenresidenz, in der meine Mutter lebt, nicht gefunden hatte. Hier nahm ich den telefonischen Service von medpex in Anspruch, der total nett, kompetent das Problem mit mir gelöst hat. Vergangenen Dienstag habe ich endlich mal, auf einem Rezept verordnete Medikamente geordert. Irgendwann musste ich das ja mal ausprobieren. Ich habe die Medikamente per Internet bestellt, das Rezept gleich eingeworfen und heute am Donnerstag kam die Ware an. Als perfekten, aber durchaus üblichen Service, wird der Kunde über jeden Schritt der Bestellung informiert, also Eingang der Bestellung, Eingang des Rezeptes, Absenden der Ware und die Überwachung des Versandweges. Alles kein Wunder? Nein sicher nicht, aber immerhin lebe ich 650km von meiner Heimatstadt weg. Da finde ich diese Präzession, diesen perfekten Arbeitsablauf zu entwickeln, dass alles klappt durchaus erwähnenswert, so dass Folgerezepte, die man sich rechtzeitig geben lässt, unproblematisch schnell und rechtzeitig angeliefert werden. Akutmedikamente wie Antibiotikum als Beispiel, das wäre nicht sinnvoll drei Tage mit dem Beginn der Therapie zu warten, das würde ich auch nicht tun.
Ich empfinde tiefen Respekt vor dem Menschen F. Bichler, der über die Jahre ein Unternehmen aufgebaut hat, das seinesgleichen sucht und der dabei bodenständig geblieben ist. Ich durfte hinter die Kulissen schauen, weiß, dass inzwischen eine Erweiterung erfolgt ist. Ich finde das, was er geleistet hat großartig und gehe davon aus, dass seine Tochter es erfolgreich weiterführen wird, anders ist das nicht vorstellbar. Ich bin mir natürlich bewusst, dass ich hier gerade Werbung mache, aber ich werde dafür nicht bezahlt, in keiner Art und Weise, das wäre ohnehin nicht mein Stil. Ich wünsche medpex weitere Expansion und für die Zukunft viel Glück!

Laßt es Euch gut gehen!

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