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Obama kommt zum Essen

Da haben wir ihn nun also hier in Berlin den Obama, den amerikanischen Präsidenten. Es ist ja alles nicht so einfach und macht es verflucht schwer sich in der Stadt vorwärts zu bewegen. Aber die Berliner haben ihn, diesen besonderen Humor, der notwendig ist, um diese tagelangen Beeinträchtigungen des Alltags, den dieser Besuch mit sich bringt, zu überstehen. Der mächtigste Mann der Welt weilt in Berlin. So, und jetzt gibt es eine Runde Spinnerei, einfach so.

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Wir waren beim Abendessen als er in Berlin einflog, der Präsident Obama nebst Familie und ja wir haben Air Force One gesehen, von der Ferne natürlich nur, die Maschine unserer Kanzlerin zuvor übrigens auch.  Das ist die Air Force One, habe ich selbst gestern  aufgenommen. Aber nun zu meiner angekündigten Spinnerei. Stellt Euch mal vor einfach so, dass ihr da gemütlich beim Essen sitzt und plötzlich klingelt das. Nichtsahnend und vollkommen relaxed öffnet ihr. Hereinstürmt zuerst der Secret Service, guckt in jeden Raum, hallo??? Was wollt ihr hier? Ihr wisst ja nicht wer, dass die guys in den schwarzen Anzügen solche sind, aber was willst du machen, die schieben dich einfach beiseite und als alles klar ist, öffnet sich der Aufzug erneut, da passen nur vier Menschen rein und die Obamas steigen breit lächelnd, wie man das kennt, aus. Gedresst, während du dir in deinen Schlabbershorts und Hemdchen komisch vorkommst. Sie schütteln dir die Hand, gehen einfach vorbei, setzen sich sodann an den Tisch und meinen, dass das lecker aussehen würde, was immer du auch gekocht hast, und man hätte jetzt Hunger, sie würden gerne mit dir, mit euch essen. Das ist die Ausgangssituation. Ja ja, ich weiß einfach eine Spinnerei, liegt an der Hitze, aber ich liebe es so etwas zu tun. Du kannst Obama ersetzen durch jede andere politische Größe, den Topschauspieler und die Top-Diva der Welt, jeden Musiker und jede Musikerin den Sportler, die Sportlerin von denen du begeistert bist, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Bleiben wir mal beim Beispiel von gestern. Was hätte er essen müssen? Reis  nicht aus dem Kochbeutel und Geschnetzeltes, davor hätte er dann noch Tomaten mit Mozzarella und Basilikum essen können. Ob ihm das wirklich geschmeckt hätte, keine Ahnung, ich fand es ganz passabel. Wie hätte ich mich verhalten? Ich hätte mich erst mal zwicken lassen, dann hätte ich stellvertretend für den Präsidenten dessen Secret Service Mann gezwickt und ihn gefragt, ob ich das bei ihm auch machen dürfe. Na ja und dann? Dann hätten wir einen netten Abend verbracht und über alles Mögliche gequatscht nur nicht über Politik und wenn nur dass, wenn er es gewollt hätte, denn irgendwann hat auch der Mann mal Feierabend.

So genug gesponnen. Ich finde so etwas herrlich, auch dann am Tisch weiter zu spinnen, sich köstlich dabei zu amüsieren, weil die Spinnerei einfach herrlich ist. Das sind keine Tagträume, das ist etwas vollkommen anderes, aber nicht weniger wichtig. Einfach mal etwas ganz anderes denken, als an Arbeit, das Elend der Welt. Etwas das alles andere als alltäglich ist, eine Blödele. Probiert das mal aus, das kannst du auf jeden Bereich deines Leben ziehen und macht richtig Spaß: Laßt es Euch gut gehen.

 

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