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Parteitag

Jetzt mal Butter bei die Fische. Zugegeben und daraus mache ich keinen Hehl, ich kann Friedrich Merz nicht ausstehen und abgesehen davon halte ich ihn nicht für geeignet die Partei zu führen, geschweige denn das Land. Wohlbemerkt das ist meine Meinung.

Merz machte die Flatter als er bemerkt hatte, dass er Angela Merkel nicht über den Leisten kann, dass das Anden Konzept nicht aufging. Ich bin eine Frau und als solche muss ich feststellen, dass er nicht unter einer Frau arbeiten möchte, stattdessen Leine zieht. Daraus ergibt sich dann die Aussichten für Frauen in der CDU, auch wenn er eine Generalsekretärin bestellen möchte. Eine Alibi-Frau sozusagen.

Merz ging in die Finanzindustrie, kein Problem, gute Idee, gute Entscheidung, ich gehe davon aus, dass ihm diese Tür immer noch offen steht, soll er doch besser heute als morgen hindurchgehen. Da ist er auf jeden Fall besser aufgehoben als in der Politik.

Merz ist von gestern, sorry, aber das alleine zeigt schon seine Haltung einem schwulen Kanzler gegenüber, den er gewährenlassen könnte, sofern dieser Kinder in Ruhe lasse. Das ist gestern. Das entspringt seinen Gedanken zur Werteunion. Die Gesellschaft braucht Werte, ja, aber nicht jene von gestern, sondern angepasst an die Zeit reformierte. Ich kann es nicht ändern, aber ich sehe Merz im Zusammenhang mit der von ihm definierten Werte, auch wenn er sie wohl zum Teil zu Beginn dieses Jahres zurückgenommen hat, im Jahre 1965 als Frauen noch den Herd zu hüten hatten und Männer in der Form über sie bestimmen konnten, als dass sie einfach mal ihren Job kündigen und über ihr Bankkonto herrschen konnten. Das will ich nicht, nicht für meine Töchter, nicht für meine Enkeltöchter.

Es ist ein reines Bauchgefühl, das mir sagt, dass er einfach nicht Kanzler kann. Nun aber weint er erneut, erklärt, dass große Teile des Präsidiums gegen ihn sind, weil sie gerade absolut nicht daran denken, den CDU-Parteitag weder real noch virtuell durchzuführen. Es fehlt ihm das Feingefühl für die Bevölkerung, was er bereits mehrfach bewiesen hat, die keinen Bock auf solch unsinnige Diskussionen hat. Corona spricht gerade dagegen und Punkt. Ich weiß nicht, weshalb man darüber lamentieren muss. Wie gesagt er kann nicht Kanzler und sollte darüber nachdenken, ob er nicht gänzlich verzichtet, wenn er das Gefühl hat, dass man ihn nicht mag. Besser jetzt als später.

Es gab und gibt keinen anderen Weg, als diesen Parteitag in das Jahr 2021 zu schieben, ob ihm das passt oder nicht. Ich kann mir gut vorstellen, dass er sich bereits ausgemalt hat, wie es sich anfühlen wird, wenn er der CDU-Chef ist und die Kanzlerin immer noch Merkel heißt. Mädel halt, das den Moment der Rache gerne lange auskosten würde. Vielleicht ist das gut, wenn in dieser Phase der Pandemie keine außerirdischen Störungen beleidigter Ehemaliger stattfinden. So ist er noch außen vor und das ist gut so und mit etwas Glück bleibt er auch dort und geht zurück in die Finanzwelt.


Wenn man sich so die Parteiführungen ganz allgemein anschaut, dann gibt es nirgendwo die Hammerleute. Scheint ein undankbarer Job zu sein, wenn ich mir die beiden Alka Seltzer der SPD anschaue, oder Lindner, der meiner Meinung längst schon seinen Zenit überschritten hat und die FDP immer weiter hinab führt, das gemischte Duo der Grünen, die nicht aus dem Knick kommen zu erklären, wer nun Kanzlerkandidat ist und wer nicht, sich wohl eher nicht trauen, eine Frau zu benennen, die Linken, die sich ablösen lassen und nein die AfD spielt in meinen Gedanken keine Rolle. Vielleicht ist das gut, dass der Parteitag nicht stattfinden kann. Wer weiß, vielleicht kommt ja noch der Kandidat oder die Kandidatin, die diese Partei sicher in eine neue Zukunft führen kann.

Ich wünsche Euch eine geniale Woche: Laßt es Euch gut gehen!

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