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Pokalfinale – BVB Sieger der Herzen

Der Pokal ist nun also in München. Zu Recht? Eher nicht, weil der Fußballgott bereits Feierabend hatte und seine Helfer auf allen Augen blind waren. Anders kann an das nicht nennen, dass ein Tor, das ein Tor gewesen war, nicht als solches gewertet wurde. Na gut, wir wissen, dass das schon mal passieren kann, dass alle Schiedsrichter blind sind, obwohl der Linienrichter soll es als Tor gegeben haben. Tja so ist das nun mal, das ist Fußball. Ist es das?

Es gibt technische Mittel, die man hätte einsetzen können. Manpower, in Form von Torrichtern und wenn der Linienrichter auf den Anstoßpunkt zeigt und von seinem Schiedsrichter einfach überstimmt wird, dann wirft das noch mehr Fragen auf, als wenn beide sich von Beginn an einig gewesen wären. Es hätte der Spieler zugeben können, dass der Ball im Tor gewesen war, zumindest nach dem Spiel. Ein A…. zu sein, das hat er sich in diesem Moment erspielt und das wird er so oder so bleiben. Es wird immer der sein, der. Wie können sich Spieler des FCB im Anschluss nach dieser keinesfalls besseren Leistung als die des BVB nach dem Spiel hinstellen und den Sieg mit ihrer nicht vorhandenen Leistung begründen? Warum bleiben sie nicht bei der Wahrheit sagen wie es war: schlechter gespielt und durch ein nicht gegebenes Tor gewonnen. Punkt. Das würde mir Respekt abringen. Die Shows, die sie das auf dem Rasen geboten haben, sich hingeworfen haben, als wenn sie einen Krampf hätten, schlagartig nach der 107. Spielminute in der das 1:0 gefallen war. Es war so offensichtlich, dass sie sich über die erste Halbzeit der Verlängerung in die zweite Halbzeit hangeln wollten. Sie hätten vom Spielfeld gehen müssen und sich außerhalb behandeln lassen und nicht auf diesem Weg für eine Spielunterbrechung zu sorgen, um nicht die ersten 15 Minuten der Verlängerung ganz ausspielen zu müssen. Das war schlicht und ergreifend eine Unverschämtheit und wer behauptet, dass sie bis zum Umfallen und bis zu Muskelkrämpfen gekämpft haben, der möge mir erklären weshalb sie sofort und umgehend nach dem Spiel durchs Stadion rennen konnten ohne jedes Anzeichen eines Muskelkrampfes. Ha ha. Restliches Adrenalin? Sicherlich ja, das muss irgendwie abgearbeitet werden, aber das waren zuvor keine Muskelkrämpfe und danach auch nicht. Das war offensichtlich und wer das nicht gesehen hat, der hat entweder keine Ahnung wie das mit Muskelkrämpfen geht oder ist bedingungsloser, blinder. Ich gönne jeder Mannschaft ihren Sieg und ich weiß, dass es nirgendwo so ungerecht zugeht wie im Fußball.

Der BVB war die bessere Mannschaft, nicht in der ersten Halbzeit, da haben sie die Münchner einfach mal ein wenig laufen lassen. Nicht gerade mit Absicht aber doch. Danach waren sie klar besser und die wenigen Male da der FCB den Weg in Richtung Tor des BVB gefunden hat waren für die Zuschauer nicht sehr aufregend. Bis der Linienrichter das Tor gesehen, der Schiedsrichter es aber nicht gegeben hat, war alles paletti und sprach für Dortmund. Dennoch sie haben verloren, auf eine fiese gemeine Art, die letztendlich eine Menge an Fragen aufwirft, bis hin zu dem Satz, der rät den Spuren des Geldes zu folgen. Nein, ich unterstelle nicht, ich frage mich.

Ich bin weder Fan des BVB, noch Fan des FCB, bin Fan des FCK, der zurecht in der 2. Liga bleiben muss und der mehr bieten muss, das eine Leistung wie in der vergangenen Saison gezeigt, um aufzusteigen und dann aber auch dort zu bleiben. Ich bin mehr BVB-lastig, das gebe ich gerne zu. Warum mehr BVB-lastig? Nun, im Gegensatz zu dem FC Bayern haben die BVBler eine Menge mehr Herz und Charisma als die Bayern-Spieler und während vom BVB dieses Herzgefühl und Charisma auf die Zuschauer überspringt, kommt da vom FCB eher nix, oder doch eins schon: die Kälte des Geldes. Vergangenes Wochenende war übrigens ein Interview des ehemaligen Bürgermeisters von München Christian Ude zu lesen, in dem er ein Bild, fairerweise erst nach dem Prozeß, von Uli Hoeneß gezeichnet hat, das ich nicht gerade als sehr vorteilhaft für ihn und den auch nicht vorteilhaft für den FCB bezeichnen würde. Wer das nachlesen möchte hier: http://www.spiegel.de/sport/fussball/uli-hoeness-christian-ude-wirft-ex-bayern-praesident-geldgier-vor-a-969919.html

Das wiederum rundet für mich das Bild des FCB nach außen hin ab und nicht nur das, es bestätigt mein Gefühl dahingehend, dass die Leute dort glauben, dass sie einmalig sind. Sind sie nicht, denn wenn einer geht, wird die entstandene Lücke durch einen anderen geschlossen und das schon von Spiel zu Spiel, denn diejenigen, die auf der Bank sitzen und auf ihren Einsatz warten, glauben von sich ja auch, dass sie einmalig sind und eigentlich auf dem Spielfeld sein müssten. Hoffentlich grüßen sie alle Menschen, die sie auf dem Weg nach oben überholen und behandeln sie auf dem kurzen gemeinsamen Weg ordentlich, denn irgendwann werden sie ihnen wieder begegnen.

Einen ordentlichen Wochenanfang für Euch, eine erfolgreiche Woche dazu. Es soll warm werden hier in Berlin, allerdings hält sie Sonne nach wie vor noch durch eine dicke Wolkendecke bedeckt. Keine Ahnung was sie dahinter treibt, vielleicht kam der Mond vorbei. Egal wie auch immer: Laßt es Euch gut gehen!

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1 Kommentar zu „Pokalfinale – BVB Sieger der Herzen“

  • Liebe Gitta,

    schöner Blogbeitrag – bin auch FCK Fan, also Schwester und Bruder im Geiste. Mal sehen, wann wir den FCK wieder in der 1.Liga sehen, die Fans hätten es auf jeden Fall verdient.

    Schöne Woche 😉

    Mit den besten mentalen Erfolgsgrüssen,
    Swen-William 😉 Wenn Du es träumen kannst, dann kannst Du es auch: „Einfach tun“!

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