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St. Martin, Hoeneß und der Berliner Zoo

Heute Morgen habe ich allein auf der Vorderseite einer großen Tageszeitung so viel Schrott gelesen, dass ich schreiend davon laufen könnte und nein heute ist kein Klatschtag. Die erste Meldung, die ich gelesen habe und für die ich absolut kein Verständnis habe ist die Forderung eines linken Politikers den St. Martinsumzug in Kindergärten aus Rücksicht auf Kinder muslimischen Glaubens abzuschaffen. Hallo geht’s noch? Werden wir in unserem eigenen Land langsam zu Immigranten?

Als nächstes wird der Mann aus gleicher Rücksichtnahme dann auch Weihnachten abschaffen wollen. Ich will das folgendermaßen beschreiben, was mir angesichts solcher Forderungen durch den Kopf geht: wenn ich mich in einem meiner Heimat fremden Land niederlasse, so muss ich mich diesem Land dort anpassen, mich selbst integrieren und kann nicht darauf warten, dass ich immigriert werde oder der Bedeutung des Wortes nach eingewandert werde. Das ist ein aktives Verb und kein passives. Mit anderen Worten man muss selbst etwas dafür tun, dass man auch ankommt in der fremdem Kultur. Dass ich mit, sollte es ein warmer Staat sein, ohne die Tradition der Tannenbäume sein, dann nehme ich eben den Kunstbaum mit und behänge diesen in meinen eigenen vier Wänden, die nach modernen Überwachungsart ohnehin keine Privatsphäre mehr kennt. Dennoch kann innerhalb meiner vier Wände meine Traditionen pflegen, keine Frage, aber ich kann mich verflixt noch mal nicht hinstellen und danach rufen, dass man mir einen Baum bringt und wenn ich nicht des Glaubens des Landes bin in dem ich lebe, dann muss ich eben wieder gehen, wenn ich damit nicht klar komme. Ich würde von mir erwarten die Sprache dort so zu beherrschen, dass ich einkaufen kann, dass ich im Alltag klar komme und mich mit den Menschen aus meinem Umfeld unterhalten kann. Aber, dass unsere Kinder auf den Laternenumzug verzichten sollen, sorry, aber das geht gar nicht. Diese kleinen Mäuse zu beobachten, wenn sie ihre Laternen tragen, die sie häufig selbst gebastelt haben, auf die sie so stolz sind, nein lieber Politiker der Linken, so nicht und genau solche Äußerungen sind es, weshalb die Linken in unserem Land keine Zukunft haben sollten.

Der nächste Punkt Uli Hoeneß muss vor Gericht erscheinen. Er versteht es nicht, dass seine Selbstanzeige von den Behörden nicht beachtet worden sei. Man munkelt aber, dass sie a. nicht vollständig gewesen war, was absolute Bedingung ist, und b. dass die zweite Selbstanzeige deswegen zu einem Zeitpunkt gekommen ist, da der Staatsanwalt schon in die Hufe gekommen war. Auf der anderen Seite ist das in Ordnung, denn ich glaube, dass kein Verfahren in diesen Zeiten, auf Unverständnis gestoßen wäre. Soll das Gericht klären was zu klären ist, ihn strafen, wenn er zu strafen ist, aber nicht härter als jeden anderen Normalo auch. Das ist etwas, was nämlich auch nicht geht. Ach, und noch etwas geht gar nicht: Dass der Mann nun auf Schritt und Tritt dahingehend beobachtet wird, ob er sich mit seiner Mannschaft über einen Sieg freut oder nicht, dass jede Regung in seinem Gesicht beobachtet wird, dass man nach Reue und weiß nicht was noch allem sucht. Es ist passiert und damit ist auch gut. Dieses ewige Nachtragen geht mir absolut auf den Senkel. Wenn der Fall irgendwann mal abgeschlossen ist, dann werden wir bei jeder Fußballübertragung des FC Bayern hören, dass er entweder verurteilt wurde oder nicht. Das hat kein Mensch verdient, irgendwann muss mal Schluß damit sein, das abgelegt sein. Das kommt auch dem Punkt gleich, dass man immer Menschen irgendwie jagt, wenn sie selbst oder ihr Umfeld Mist gemacht haben. Da werden ganze Reporterteams hingeschickt um jeden Nachbarn zu befragen, da wird über die Familie hergezogen und aus dem hintersten Eck jeder Strafzettel wegen Falschparkens hervor geholt. Eine meiner Töchter fragte mich vor ewigen Zeiten, was wäre, wenn mein Sohn, ihr Bruder ein Mörder wäre, das ist jetzt sehr verkürzt dargestellt, aber ich habe ihr daraufhin geantwortet, dass er dennoch mein Sohn bleiben würde und ich ihn dennoch lieben würde, was niemals bedeuten kann, dass ich für die Tat verantwortlich zu machen wäre, noch, dass ich die Tat gut heißen würde, aber  der Umstand, dass er mein Kind wäre, das ich in meinem Herzen immer lieben würde, kann sich nichts ändern.  Was ich damit sagen will ist das, ein wenig mehr Herz, nicht immer den alten Kram aufwärmen, etwas mehr Respekt und Achtung wäre nicht schlecht.

In Berlin tanzen im Zoo die Affen und singen aus lauter Freude laut: „Wer hat die Kokosnuss, wer hat die Kokosnuss, wer hat die Kokosnuss geklaut?“, den in Berlin wurde der neue Zoochef vorgestellt. Endlich. Der Vorherige war lange schon nicht mehr tragbar, war ein …, nein ich schreibe das nicht, mag jeder sich das denken. Er war ein Zoochef, der weder mit den Tieren noch mit seinen Mitarbeitern würdig umgegangen war.

Das Wetter ist im Moment mäßig, November eben, aber die Aussichten für den Nachmittag sind nicht übel. Das wäre dann der Moment für einen kleinen Spaziergang, etwas frische Luft tanken, raus gehen: Laßt es Euch gut gehen!

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