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Titel „A***loch“ der Woche vergeben

Die vergangene Woche hatte es in sich. Zumindest gab sie mir das Gefühl, dass es so war. Sie war arbeitsintensiv, das finde ich noch in Ordnung, das passt immer. Sie war privat fordernd, auch das ist okay. Sie hatte ihre traurige Momente, forderte ganz viel Mitgefühl. Sie hatte ihre Arschlöcher im Durchlauf, auch die gehören irgendwie dazu, auch wenn man das so offen ausspricht. Aber gelegentlich sind sie das Salz in der Suppe, Mittel um sich abzureagieren.

Ich bin ein ausgeglichener Mensch. So die richtigen aggressiven Ausbrüche gehen mir komplett ab, es sei denn ich werde ordentlich gereizt und dem Radfahrer, der das heute geschafft hat, dem verleihe ich den Titel „Arschloch der Woche“ und frage mich wie lange es noch dauern wird, bis die Fahrräder Nummernschilder am Hintern haben, damit man sich die wirklich greifen kann. Ich fahre da heute die Heerstraße entlang, gemütlich in Ruhe, der Verkehr war für Berlin an einem Freitag Vormittag durchaus normal. War schon was los. Da wechselt am Theo meine Spur nach rechts und für jene, die aus dieser Straße kommen steht am Straßenrand ein Dreieck, sprich sie haben keine Vorfahrt und wer, auch wenn er Fahrrad ist, nicht auf dem Radweg fährt, sondern auf der Straße, der muss sich einfach daran halten. Ich bin natürlich gefahren, was den A.d.W. fürchterlich aufgebracht hat, dass er mir auf mein Autodach gehauen hat. Hätte ich nicht einen Termin gehabt, ich wäre ihm nachgefahren. Es ist mir scheißegal, ob ich jetzt alle Radfahrer gegen mich aufbringe, aber wie gesagt, wer nicht den Radweg benutzt, der muss sich an die Regeln für Autofahrer halten und aufpassen, wenn er keine Vorfahrt hat. Auf dem Radweg hätte er mich nicht gestört und ich ihn nicht. Ich hoffe, Du Depp, liest das jetzt, Du bist genau das Exemplar an Radler, der die Autofahrer gegen grundsätzlich alle Radfahrer aufbringen lässt. Wegen diesen Rowdys fordere ich eine Kennzeichenpflicht für Fahrräder, immerhin hat er Fahrerflucht begangen, da er einen Schaden auf dem Autodach verursacht hat.

Der traurige Moment, der Augenblick der Anteilnahme, das war der Moment, als die Opfer des Flugzeugabsturzes nach Hause kamen. Ich gebe das zu, ich habe Rotz und Wasser geheult, weil ich weiß, dass das so grausam ist, dass das, was die Familien erleben ein never ending Traum ist. Dieser Schmerz, ausgelöst durch den Tod der Kinder, der endet nie. Ich weiß das. Was aber auch verwundert hat, ist dass man leider feststellen muss, dass Online-Medien eine katastrophale Rechtschreibung haben: Die Heimkehr der Kindersärge ihre Überschrift. Das ist nur ein Beispiel von vielen. Die Qualität ist so schlecht geworden, das sollte nicht sein. Die Heimkehr der Kindersärge. Klingt wie die Heimkehr der Eichensärge. So kann man das nicht schreiben, das absolut unterirdisch! Das bei spiegel-online und das in dem Zusammenhang! Mir haben die Worte gefehlt.

Der Rest der Woche war arbeitsintensiv, ich habe viel geschrieben, wann immer es ging geschrieben, Artikel verfasst, der Mensch muss ja auch von etwas leben. Mein Crowfunding-Projekt geht nicht voran, leider, aber erzwingen lässt sich das nicht und ich glaube, ich würde mir auch überlegen Geld für eine Übersetzung zu geben, die mir letztendlich nicht zu Gute kommt. Möglich, dass Crowfunding einfach noch viel zu unbekannt hierzulande ist. Mein Traum ist es, auch wenn Andreas ein Sternenkind ist, das Dravetsyndrom durch die Übersetzung etwas mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu schubsen, damit vor allem die Medikamentenforschung nicht mehr einfach so daran vorbei gehen kann. Ich bitte an dieser Stelle um Eure Unterstützung, um das Teilen des Links: https://www.startnext.com/gaensebluemchen , helft mir bitte, unterstütz mich bei meinem Vorhaben.

Da gehe ich also ins Wochenende, ich bin heute müde, aber Feierabend ist heute lange noch nicht. Ich wünsche Euch allen ein stressfreies, ein tolles, ein geniales, ein affengeiles Wochenende. Laßt es Euch gut gehen!

 

 

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