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Was wäre wenn …

Was passiert in einem kleinen Betrieb, wenn mal ein knackiger Virus zuschlägt, so etwas wie ein Noro-Virus, der ohne Vorwarnung zuschlägt, einen Betrieb lahm legt. Für Einzelkämpfer am Schreibtisch bedeutet das natürlich, dass ein Auftrag nicht pünktlich fertig werden könnte, dass man Termine absagen muss. Was aber, wenn ein Anwalt krank wird? Schlagartig und über Nacht. Geht nicht? Doch, das wissen wir alle, dass man abends in bester Gesundheit ins Bett geht und am Morgen mit einem Magen-Darm-Infekt aufwacht, das meist schon mitten in der Nacht. Oder der gute Mann oder die gute Frau ist mitten in einer Gerichtsverhandlung und muss sich schlagartig übergeben. Sie kotzen dann sozusagen der Judikativen samt Justitia vor die Füße. Da machst Du nix mehr, was sein muss, das muss sein.

Oder nehmen wir eine Arztpraxis oder Zahnarztpraxis. Was, wenn dort dieser Virus ausbrechen würde? Eine Gemeinschaftspraxis, wie das heute üblich ist, da liegen dann doch alle platt. Da das Virus eine lange Überlebensdauer hat, muss dann die Praxis desinfiziert werden? Oder geht das so vorbei? So ein Virus ist zäh, das überlebt lange und die Wintermonate sind seine Zeit, habe ich gelesen. Ganz im Ernst, gelegentlich gibt es mal Menschen, denen man so einen Virus in all seiner Härte an den Hals wünscht, denen man so einen Tag, nein mindestens zwei Tage, an denen sie vom Klo nicht runter kommen, den Eimer in der Hand, wünscht. Ich bin gemein heute? Nein, das scheint nur so. Nicht wirklich. Aber mal ganz ehrlich, es gibt Menschen, denen wünsche ich das ab und an, von ganzem Herzen, mit aller Macht und Gewalt und wenn sie nicht einsehen, dass sie Mist gebaut haben, das ganze Procedere gleich noch mal. Ich glaube, dass Menschen mit Husten und Schnupfen besser klar kommen, als mit einem Magen-Darm-Infekt. Die Nase putzt sich leichter. Stimmt das? Tolles Thema heute, aber menschlich, es gehört zum Leben dazu. Dabei habe ich mich nur gefragt, was ein Arzt macht, wenn er einen solchen Virus hat, dann muss er sich krank melden, genauso wie ein Zahnarzt, wenn das passiert, dann muss er zu Hause bleiben. Ich kann mich an eine Situation erinnern, als  ich mit meinem Andreas einen der vielen Krankenhausaufenthalte abgesessen habe,  grassierte auf der Station ein solcher Infekt, der das Personal mehr als halbierte, die Patienten alle erwischte, den Wäscheschrank derart leerte, dass man auf anderen Stationen nachfragen musste, ob es noch etwas gibt, das man als Leintuch verwenden konnte. Meine Schwiegermutter, die damals in Erlangen dabei war, erwischte es auch, den Stationsarzt ebenfalls, die Mütter, die dort übernachtet hatten fast auch alle. Die Mutter im Nebenzimmer und mich hatte der Virus verschont. Alle anderen lagen flach. War faszinierend zu sehen, wie einer nach dem anderen, in rasender Geschwindigkeit Symptome hatte. In Seniorenresidenzen ist das nicht anders. Wenn einer damit anfängt, dann geht das um. Der Virus ging auch damals um, als meine Jüngste geboren wurde. Damals war ich dabei, was nicht gut war, da sie per Kaiserschnitt geboren wurde. So etwas kann dann schon ein wenig schmerzen. Nein, das war nicht lustig. Das ist es nie. Zum Mond können wir fliegen, aber gegen so einen simplen Virus scheint kein Kraut gewachsen. Übrigens gehöre ich heute zu den Kandidaten, die einen solchen Virus, samt seiner Verwandten sofort auffangen und denen es richtig schlecht dabei geht. Deswegen bereitet es mir Freude, meinen Feinden und oder jenen, die mir quer wollen, einen solchen Infekt an den Hals zu wünschen. Gnadenlos und ohne jede Reue.

Ich wünsche Euch einen gesunden Dienstag, eine gesunde Woche und keinen einen solchen Virus, keinen Husten, keinen Schnupfen und keine andere Krankheit, denn ich mag Euch alle. Kommt gut und gesund durch den Dienstag: Laßt es Euch gut gehen!

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