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Noch ist März, weil ihr mir wichtig seid

Wie ist, wie schaut es aus mit der Gewohnheit? Wie sagt man? „Man gewöhnt sich an alles?“.  Irgendwie ist das etwas dran, oder? Man gewöhnt sich an so Vieles. An einen neuen Papst genauso wie an die dauernden doofen Schlagzeilen, die kein Mensch haben muss, aber leider auch an mahnende Worte, die wir sehr gerne mit: „Daran sollte man denken.“ Oder „Ja, klar, das werde ich machen … sobald ich Zeit habe.“ Oder „Das mache ich das nächste Mal.“ Gelegentlich schiebt man dann noch ein leise geflüstertes „bestimmt“ hinterher und damit wäre dann auch genug. Man geht zur Tagesordnung über und vergißt.

Unangenehmes vergißt man gerne und dann ganz schnell. Ich bin da keine Ausnahme und ich schiebe auch mal gerne dies oder jenes bis zu dem Termin, da es kein Entrinnen mehr gibt. Ich bewundere die Sturen, die immer das gleich tun, das anfällt. Auf der anderen Seite fühlt es sich beruhigend an, wenn man hört, dass mehr Menschen es halten wie man selbst: Auf den letzten Drücker. Egal um was es sich handelt. Ob das die Steuer ist, oder auch die Rechnung, die überwiesen werden muss, oder der Anruf bei Onkel oder Tante, da wäre dann noch der Zahnarzttermin, der des Bonus wegen zwei Mal pro Jahr fällig ist. Ja so ist das, daran haben wir uns alle, fast alle nur zu gerne gewöhnt.

Was aber, wenn es dann plötzlich zu spät ist? Was wenn die ersten Symptome zu spüren sind? Oftmals ist es dann schon zu spät. Ihr ahnt wovon ich rede: Es ist immer noch März, es ist immer noch der Monat, der allein der Darmkrebsvorsorge gehört. Die Erinnerung daran gehört zu meinem Blog wie das Salz in der Suppe, ist eine Angewohnheit, für Euch eine nervige, für mich eine liebgewonnene, denn ihr seid mir wichtig. Darmkrebs meldet sich oftmals erst dann, wenn es für den Betroffenen schwerwiegende Folgen hat, dabei kann man diese minimieren, wenn der Krebs früh erkannt wird, oder besser noch, wenn vorhandene Polypen oder Adenome erst gar keine Chance bekommen bösartig zu werden. Ich gehe jedes Jahr zur Spiegelung, weil mich diese davor bewahrt Darmkrebs zu entwickeln. Bislang hat das auch gut geklappt und ich werde, auch wenn ich das Trinken der salzigen Lösung vor der Spiegelung nicht prickelnd finde. Aber was sind schon diese paar Stunden gegen die Diagnose Darmkrebs? Ein Lacher, oder? Die Spiegelung selbst ist, wenn man schläft ein Witz.

Ihr habt Euch doch angewöhnt für Euer Alter zu sorgen, oder? Wenn ja, dann gehört diese Vorsorge auch dazu. Ich erinnere Euch nochmals daran, dass ihr Euch im Kalender vermerken sollt, einen Termin zu machen, Euch zumindest dahingehend beraten zu lassen. Das ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Es ist März und ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht Euch an die Vorsorge zu erinnern, die Euch vor Darmkrebs bewahren soll. Aber nicht nur das, auch Spaziergänge, körperliche Bewegung, relaxen, ausgewogene Ernährung gehören dazu. Ich habe die Tage einen Bericht gesehen, dass Tumore auch entstehen würden, wenn man sie mit allzu viel Zucker, Kohlehydrate, die in Zucker umgewandelt werden etc. füttert, dann würden sie wachsen und auf dem umgekehrten Weg könne man sie auch ärgern und aushungern. Ob das alleine ausreichend ist? Ich weiß es nicht, der Bericht war in der ARD vergangenen Sonntag, guckt dort in der Mediathek Thema Wissen oder so, nachmittags.  Auch ein zu viel an … nein, das würde jetzt zu weit führen. Ich empfehle ausgewogene Ernährung, dazu gehört auch in sich hinein zu hören worauf man Lust hat, was der Körper fordert, Gesundes wie auch mal Ungesundes, ein gesunder Körper kann das ab, der verkraftet auch mal Fast Food, dem man nachsagt ungesund zu sein. Fleisch, Wurst und Käse ausgewogen, ebenso wie Obst, Gemüse roh oder gekocht, Salat, Nudeln, Reis, Kartoffeln und was nicht alles noch. Couch und Bewegung. Ausgewogenheit ist das Schlüsselwort. In diesem Sinn, egal wie kalt das da draußen auch ist, ein kleines halbes Stündchen Spaziergang schafft ihr, das macht Sinn, Euer Körper, Euer Geist und Eure Seele danken Euch das: Laßt es Euch gut gehen.

 

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