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März, der Monat gegen Darmkrebs

Es ist März. Das ist der Monat in dem die Natur zu erwachen beginnt. Langsam wird es wärmer werden, werden sich an Bäumen und Sträuchern kleine zartgrüne Punkte zeigen. Wir werden wieder lautes Vogelgezwitscher hören können. Manche Zugvogelarten sind bereits zurück gekehrt. Für mich unverständlich war es in den vergangenen Wochen noch ziemlich kalt. März, die Aussicht auf Sommer wärmt die Seele.

Der März ist, durch Frau Dr. Christa Maar initiiert, der Monat, dessen Thema „Darmkrebs“ ist. Das ist er seit 2002 und wird durch die Felix Burda Stiftung getragen. Felix Burda war der Sohn von Frau Maar, der 2001 im Alter von 33 Jahren an Darmkrebs gestorben ist. Dieser Stiftung ist es zu verdanken, dass eine Krankheit, die als eine „Alte-Menschen-Krankheit“ traurige Bekanntheit hatte, in das Bewusstsein der Menschen gerückt wurde, weil sie längst schon immer mehr junge Menschen betrifft. 

Darmkrebs, ist ein leiser Feind, der, wie viele andere Krebserkrankungen auch, schleichend kommt. Er ist, wenn er rechtzeitig erkannt wurde, gut zu therapieren. Aber er macht sich erst dann bemerkbar, wenn er weit fortgeschritten ist, wenn er sich Raum genommen hat, seine bösartigen Zellen bereits in andere Organe geschickt hat.

Nach dem Tod ihres Sohnes hat Frau Dr. Maas, gemeinsam mit Felix‘ Vater Dr. Hubert Burda, die Felix-Burda-Stiftung ins Leben gerufen. Ihr Thema ist allein Darmkrebs. Ihre Aktivität ist Aufklärung, sich dafür einsetzen,  dass das Alter für die Vorsorgeuntersuchungen herunter gesetzt wurde. Für eine Koloskopie ist man nie zu jung und mit ausreichendem Verdacht werden die Kosten von jeder Krankenkasse übernommen.

Der Darm, eine riesige Fläche, aufgeteilt in verschiedene Abschnitte. Was muss er alles erdulden, erleiden: Speisen und Getränke, Gesundes und Ungesundes, Nikotin, das sich auswirkt, Alkohol, der das seine tut. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die den Finger heben möchten und von Körnernährung allein predigen möchte, dazu esse ich viel zu gerne, auch das was man allgemein unter „ungesundem Essen“ versteht. Wie immer ist Ausgewogenheit ein gangbarer Weg, ein 100 %iger Schutz aber ist es nicht. Wer sich gesund ernährt, der kann es auch mal leisten Hamburger, Pommes und ansonsten allerlei Ungesundes zu sich zu nehmen. Täglich ein kleiner Spaziergang ist eine gute Prävention.

Frau Dr. Maas hat enorm viel bewegt, viel Aufklärungsarbeit geleistet und wird nicht müde dies weiter zu tun. Aber all ihr Wirken, all ihr Tun wird dann keine Früchte tragen, wenn die Menschen sich denken, dass ihnen das nicht passieren kann, denn so was passiert immer nur den anderen. Ich werde in den kommenden Tagen hier einige Beiträge einstellen, die sich mit dem Darm, igitt, welch ein doofes Thema darüber spricht man doch nicht, beschäftigen.

Ich würde mir wünschen, dass ein Mal quer durch Deutschland ge- „RT“ wird, dass der März dieser besagte Monat ist. Wenn nur ein Mensch das ernst nehmen und sich untersuchen würde, dann würde mich das sehr glücklich machen. Und an meiner Seite habe ich Kurt und nicht nur ihn.

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